Fußball : «René kann einem leidtun»: Adler in der Schießbude

René Adler gehört zu den Besten seiner Zunft und kassiert dennoch viele Gegentreffer.
René Adler gehört zu den Besten seiner Zunft und kassiert dennoch viele Gegentreffer.

Auf Mitleidsbekundungen hatte René Adler an seiner alten Wirkungsstätte in der Fußball-Bundesliga keine Lust, bekommen hat er sie aber trotzdem.

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10. November 2013, 10:00 Uhr

«René kann einem schon leidtun, jetzt musste er schon wieder so viele Gegentore kassieren», meinte sein Hamburger Teamkollege Tolgay Arslan. Stocksauer hatte Adler die Leverkusener BayArena nach der 3:5-Pleite des HSV verlassen. Für den Fußball-Nationalkeeper war es nicht die erste Demütigung der Saison, erneut stand er in der Schießbude der Liga.

In den bisherigen zwölf Ligaspielen musste er bereits den Negativwert von 29 Gegentoren hinnehmen. Auch beim 1:5 gegen Hoffenheim und beim 2:6 in Dortmund gab es deftige Pleiten. Eine üble Bilanz für den früheren Bayer-Schlussmann, der auch in Leverkusen bei den Treffern der Werkself nichts ausrichten konnte, sie aber trotzdem nicht aus seiner persönlichen Statistik retuschieren kann.

Roman Weidenfeller nahm in bisher elf Saisonspielen elf Gegentore hin. Der Dortmunder ist durch seine erste Einladung zum Nationalteam für die nächsten Länderspiele gegen Italien und England auch zu Adlers Konkurrent im Kampf um einen Platz im WM-Kader für Brasilien geworden. Die Zahlen sprechen derzeit eher für den BVB-Keeper.

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