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Fußball : Preetz tritt aus dem langen Schatten von Dieter Hoeneß

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Lange hat er warten müssen, bis er endlich zum starken Mann bei Hertha BSC aufgestiegen war. Als Michael Preetz den Managerposten 2009 von Dieter Hoeneß übernahm, hatte er in dessen Schatten bereits sechs Jahre als Assistent gewirkt.

Nun verlängerte der Bundesliga-Aufsteiger nun den Vertrag mit seinem Geschäftsführer Sport bis 2017.

Für den 46-Jährigen schien dieser Schritt kaum mehr als reine Formsache gewesen zu sein, auf der Pressekonferenz am Donnerstag beschränkte sich Preetz auf wenige Worte. Die vergangenen Jahre haben Spuren hinterlassen, Preetz ist vorsichtig geworden in seinen Statements. Die Öffentlichkeitsarbeit überlässt er gerne Trainer Jos Luhukay. Dabei ist Preetz beim Fußball-Bundesligisten nicht nur Geschäftsführer für Sport, sondern auch für Kommunikation und Medien.

Oft wurden Preetz mangelnde Führungsqualitäten vorgeworfen, auch, weil seine Rettungsversuche in der Spielzeit 2011/12 für viel Unruhe sorgten. Der im Januar angeheuerte Trainer Michael Skibbe musste nur sechs Wochen später wieder gehen, ehe Otto Rehhagel mit Hertha in der Relegation scheiterte. Präsident Werner Gegenbauer sprach Preetz jedoch stets die Treue aus. Mit der Verpflichtung von Erfolgscoach Jos Luhukay gelang es Preetz 2012, für mehr Kontinuität zu sorgen.

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erstellt am 24.Okt.2013 | 15:46 Uhr

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