Fußball : Phantomtor am Montag vor DFB-Sportgericht

Ein Wiederholungsspiel fänden die meisten Befragten fair.
Ein Wiederholungsspiel fänden die meisten Befragten fair.

Nürnberg (dpa)- Die Verhandlung über das Phantomtor von Stefan Kießling kann wie geplant am 28. Oktober vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) stattfinden.

shz.de von
25. Oktober 2013, 07:56 Uhr

Durch die Wiederwahl von Hans E. Lorenz als Sportgerichts-Vorsitzender steht dem Verfahren in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main nichts mehr im Weg. Der 62-Jährige leitet die Verhandlung über den Einspruch von 1899 Hoffenheim gegen das 1:2 gegen Bayer Leverkusen. Kießling hatte dabei einen Treffer erzielt, bei dem der Ball durch ein Loch im Netz im Tor landete.

Lorenz ist seit 2007 Sportgerichtsvorsitzender und hauptberuflich Vorsitzender Richter der Großen Strafkammer am Landgericht Mainz.

Der Mehrheit der Deutschen ist für eine Wiederholung der Partie. Im ARD-«Deutschlandtrend» sprachen sich 57 Prozent der Befragten für eine Neuansetzung aus. Drei von zehn Personen (30 Prozent) plädierten dafür, dass die Leverkusener aufgrund der Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters den Sieg behalten.

Die Umfrage von Infratest dimap fand im Auftrag des ARD-«Morgenmagazins» statt. Befragt wurden 1000 Bundesbürger.

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