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Fussball-Bundesliga : Neues vom HSV: Dietmar Beiersdorfer würde auch länger Sportdirektor bleiben

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Aus der Onlineredaktion

Seine neue Doppelfunktion gefällt Beiersdorfer. Doch er wünscht sich auch noch Verbesserungen. Etwa bei der Kaderplanung.

Hamburg | Dietmar Beiersdorfer fühlt sich wohl und kann sich eine Doppelfunktion als Vorstandsvorsitzender und Sportdirektor beim Hamburger SV durchaus längerfristig vorstellen. „Es ist okay, aber mit viel Aufwand verbunden. Es ist nicht befristet“, sagte der 52-Jährige am Mittwoch am Rande eines Inklusionsfestes im Volksparkstadion. Nach der Entlassung von Sportchef Peter Knäbel zum Saisonende hatte er dessen Aufgaben mit übernommen. Zuletzt hatte Beiersdorfer Berichte dementiert, wonach Horst Heldt neuer Sportdirektor beim HSV werden könnte.

Beiersdorfer sprach auch anstehende Verbesserungen an. So müsse die Sichtung von Spielern bei dem Fußball-Bundesligisten noch optimiert werden: „Ich kann nicht die ganze Basisarbeit machen“. Möglicherweise werde noch jemand für die Kaderplanung eingestellt: „Wir versuchen, die Organisation sukzessive anzupassen, ohne in Aktionismus zu verfallen.“

Beiersdorfer ist zuversichtlich, den aus Gambia geflüchteten Bakery Jatta Anfang nächster Woche zu verpflichten. „Bakery hat uns in den Trainingseinheiten überzeugt. Wir sind in Kontakt geblieben und nach wie vor interessiert“, sagte er.

Am Montag wird der talentierte Fußballer 18 Jahre alt und darf einen Profivertrag unterschreiben. Jatta kam im August 2015 nach Deutschland und spielte bei verschiedenen Vereinen vor. In den vergangenen Monaten lebte er in einer Fußball-Akademie und bekam vom HSV einen Privattrainer gestellt. Neueste Transfernews und Gerüchte vom HSV gibt es auch im Liverticker Transfers 16/17.

Ob der verschuldete HSV zur neuen Saison hochkarätige Verpflichtungen präsentieren kann, hängt von den weiteren Millionen-Zuwendungen des Gönners Klaus-Michael Kühne ab. „Es gibt noch keine Vereinbarung mit Herrn Kühne, noch ist nichts unterschrieben“, betonte Beiersdorfer. Derzeit seien die Möglichkeiten auf dem Transfermarkt beschränkt.

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erstellt am 01.Jun.2016 | 15:01 Uhr

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