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Wechsel von Bayern München : Mario Götze: Ancelotti will ihn nicht, Klopp vielleicht

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Die Zukunft von Mario Götze ist ungewiss. Nur eins scheint sicher: Beim FC Bayern bleibt der Edelkicker wohl nicht.

shz.de von
erstellt am 12.Mai.2016 | 14:00 Uhr

München | Was wird aus Mario Götze? Der neue Bayern-Trainer Carlo Ancelotti hat ihm laut einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ einen Wechsel nahegelegt. Demnach erfuhr die SZ aus Ancelottis Umfeld, dass der künftige Münchner Coach dem 23-Jährigen eröffnet habe, dass er ihm beim FC Bayern weiterhin nur eine „Joker“-Rolle einräumen könnte. Der im Jahr 2013 für 37 Millionen Euro verpflichtete Mittelfeldstar war schon unter Noch-Trainer Pep Guardiola für die wichtigsten Aufgaben nicht zum Einsatz gekommen, wie etwa in den Halbfinalspielen in der Champions League.

Mario Götze ist beim FC Bayern nicht glücklich. Nach Diskussionen um einen Wechsel zurück zu Borussia Dortmund könnte es den WM-Helden (schoss das entscheidende Tor im Finale gegen Argentinen) zumindest zu einem seiner ehemaligen Trainer ziehen.

Über einen Wechsel wurde immer wieder spekuliert. Vom FC Liverpool, wo Götzes alter Förderer Jürgen Klopp tätig ist, wird bereits ein ernsthaftes Interesse gemeldet; auch bei Borussia Dortmund, beim FC Arsenal und bei Juventus Turin beschäftigt der Name „Götze“ offenbar die zuständigen Funktionäre.

Sollte Götze in diesem Sommer wechseln, würden die Münchner immerhin noch eine üppige Ablöse kassieren können. Allerdings dürfte dies weit unter den 37 Millionen von vor drei Jahren liegen. Für 20 Millionen Euro plus x, hört man, könnte der Weltmeister zu haben sein.

Beim FC Bayern ist die große Konkurrenz im Mittelfeld durch den Multi-Millionen-Zugang von Renato Sanches, der an einem spektakulären Transfertag am Dienstag wie Weltmeister Mats Hummels verpflichtet worden war, noch größer geworden.

Götze, der in dieser Saison monatelang verletzt war, hat kurz vor dem Ende einer für ihn nicht zufrieden stellenden Bayern-Spielzeit aber vor allem ein Ziel: die Fußball-EM. Bei Twitter veröffentlichte er vor ein paar Tagen dieses Foto, das vor Motivation strotzt:

Immerhin Bundestrainer Joachim Löw setzt bei der in einem Monat beginnenden Endrunde in Frankreich auf Götze und dessen Fähigkeiten.

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