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Fußball : Mainzer Trainer Tuchel: Verwarnung statt Handelfmeter

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Das Ende der Mainzer Siegesserie ging Thomas Tuchel gegen den Strich. Er wolle zwar nicht lamentieren, sagte der Trainer nach der 1:4-Niederlage in Hannover, tat es dann aber doch.

shz.de von
erstellt am 01.Sep.2013 | 10:30 Uhr

Vor allem Schiedsrichter Guido Winkmann, der bei einem Schuss von Niki Zimling ein Handspiel des 96-Verteidigers Marcelo im Strafraum übersehen hatte, bekam sein Fett ab.

«In anderen Stadien gibt es dafür Elfmeter, hier noch nicht einmal eine Ecke. Zur Belohnung gab es nur eine Verwarnung für mich», haderte Tuchel. Auch die Bank beschwerte sich. «Wir haben aber nur gemeckert, weil es keine Ecke gab», sagte Manager Christian Heidel.

Umstritten war auch die Entscheidung, das Kopfball-Tor von 96-Stürmer Mame Diouf anzuerkennen. Für Winkmann war der Ball hinter der Linie, für Tuchel blieben Restzweifel. «Wahrscheinlich ist er drin gewesen, und es ist auch gut so, dass er drin war», stellte Tuchel süffisant fest.

Für den «glühenden Verfechter» vom Ball mit Chip war die Szene ein Beleg dafür, diese Technik einzuführen. Doch nur auf den Schiedsrichter wollte der Coach die Pleite nicht schieben. «Es fehlte die Galligkeit», kritisierte Tuchel. Ähnlich sah es Torjäger Nicolai Müller: «Unsere Leistung hat einfach nicht gereicht.»

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