Kleiner Stürmer ganz groß: Bei Mainz «müllert» es

 Der Mainzer Coach Thomas Tuchel ist froh, dass er Nicolai Müller hat. Foto: Uli Deck
Der Mainzer Coach Thomas Tuchel ist froh, dass er Nicolai Müller hat. Foto: Uli Deck

Freiburg/Mainz (dpa) - Die Frankfurter Eintracht hat nach dem verpatzten Bundesliga-Start wahrlich größere Probleme. Doch eine Frage sollten sich die Hessen dennoch stellen: Wie konnte man diesen flinken Nicolai Müller nur wegschicken?

shz.de von
18. August 2013, 12:00 Uhr

Freiburg/Mainz (dpa) - Die Frankfurter Eintracht hat nach dem verpatzten Bundesliga-Start wahrlich größere Probleme. Doch eine Frage sollten sich die Hessen dennoch stellen: Wie konnte man diesen flinken Nicolai Müller nur wegschicken?

Als der heutige Mainzer Stürmer noch keine 16 war, befanden die Hessen das Offensivtalent als zu klein und zu schmächtig - und ließen ihn ziehen.

Über die SpVgg Greuther Fürth kam der schnelle und ballsichere Müller zum Frankfurter Rhein-Main-Rivalen FSV Mainz 05, wurde im Frühjahr zum Fußball-Nationalspieler und zeigt mit heute 25 Jahren weiter, was er drauf hat: Sein herrliches Tor beim Mainzer 2:1 in Freiburg war schon der vierte Pflichtspiel-Treffer des 1,73 Meter großen Stürmers und Mittelfeldspielers in der noch jungen Saison.

Er sei zwar körperlich noch nicht bei einhundert Prozent, erklärte Müller in Freiburg. «Aber vom Auftreten und vom Spielerischen her fühle ich mich sehr gut. Ich habe es letzte Woche gesagt: Es kann so weiter gehen. Und das sage ich heute wieder.»

Angesichts der guten Leistungen in der vergangenen und des starken Auftakts in dieser Spielzeit fürchten die FSV-Fans schon, dass ihr Liebling bald der nächste Millionen-Abgang der Rheinhessen werden könnte. Doch erst einmal «müllert» es weiter in Mainz.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen