FC Bayern München : Hummels wünscht härtere Bundesliga-Konkurrenz

Mats Hummels wünscht sich in der Bundesliga mehr ernstzunehmende Konkurrenz für den FC Bayern München.
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Mats Hummels wünscht sich in der Bundesliga mehr ernstzunehmende Konkurrenz für den FC Bayern München.

Weltmeister Mats Hummels wünscht sich eine härtere Konkurrenz für den FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga.

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23. Januar 2018, 11:52 Uhr

«Ich denke, dass es der Bundesliga definitiv fehlt, dass eine zweite oder dritte Mannschaft richtig konstant punkten kann. Das wird hoffentlich aus Fansicht, aber auch aus Wettkämpfersicht wieder anders», sagte der Innenverteidiger bei «100 % Bundesliga – Fußball bei Nitro». Natürlich sei der Vorsprung von aktuell 16 Punkten schön, «weil man ja die Meisterschaft gewinnen will, hat aber aus Wettkämpfersicht auch ein Geschmäckle.»

Im internationalen Vergleich hofft Hummels auch auf eine erstarkte Bundesliga. «Ich sehe schon andere Ligen klar vorne. Die spanische und die englische Liga sind die beiden stärksten. Wir müssen natürlich aufpassen, dass wir nicht noch hinter andere Ligen rutschen», sagte der 29-Jährige. «Ich habe aber das Gefühl, dass es wieder besser wird. Wir haben mehr Trainer in der Liga, die auch gerne Fußball spielen lassen wollen.» Ein bisschen weniger Fünferketten, die das Spiel zerstören, seien schön.

Für die Champions League fordert Hummels eine Steigerung der Münchner. «Wir müssen einfach zusehen, dass wir uns weiter verbessern, um international etwas reißen zu können, denn wir sind noch lange nicht da, wo wir hinwollen», sagte der Defensivspieler. «Klar, man kann auch Glück haben, aber ich glaube schon, dass wir noch etwas draufpacken müssen in einigen Bereichen, um da dann eben auch mit den ganz großen Mannschaften Europas, zu denen wir zählen, mithalten zu können oder besser zu sein.» Im Achtelfinale der Königsklasse treffen die Münchner auf Besiktas Istanbul.

Ähnlich sieht es Teamkollege Niklas Süle. «Wir können mit allen Mannschaften in Europa auf Augenhöhe agieren. Aber wir sind noch nicht am Ende unserer Entwicklung und müssen in einigen Bereichen weiter hart dafür arbeiten, um mit den Besten mitzuhalten», sagte der 22-Jährige im Interview bei «t-online.de».

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