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1. Bundesliga

17. Oktober 2017 | 08:11 Uhr

Fußball : Hertha BSC

vom

Der Trainer: Jos Luhukay

shz.de von
erstellt am 20.Aug.2013 | 09:25 Uhr

Gründungsdatum 25. Juli 1892
Anschrift Hanns-Braun-Staße, Friesenhaus 2
14053 Berlin
Stadion Olympiastadion (74 500 Plätze)
Vereinsfarben blau-weiß
Vereinspräsident Werner Gegenbauer
Cheftrainer Jos Luhukay (seit 1. Juli 2012)
Mitglieder 29 300
Größte Erfolge
Deutscher Meister 1930, 1931
DFB-Pokal Finalist 1977, 1979, 1993
UEFA-Pokal Halbfinale 1979
Internet www.herthabsc.de
Twitter https://twitter.com/HerthaBSC
Facebook https://www.facebook.com/herthabsc

Mit Jos Luhukay schaffte die «neue» Hertha den sofortigen Aufstieg, holte die Zweitliga-Meisterschaft und stellte mit 76 Punkten einen Zweitliga-Rekord auf. Trotz eines großen Selbstbewusstseins arbeitet der Nachfolger von Otto Rehhagel lieber ruhig im Hintergrund. Angst vor schwierigen Personalentscheidungen hat der 50-Jährige nicht. «Jeder Spieler darf enttäuscht sein oder frustriert sein über gewisse Trainer-Entscheidungen. Aber am Ende soll er kein Störfaktor werden und eventuell das Gefüge negativ beeinflussen.»

Der Star: Ronny

Kann Top-Scorer Ronny seine überragenden Leistungen auch in der ersten Liga zeigen? Der Freistoß-Spezialist aus Brasilien erzielte im abgelaufenen Zweitliga-Jahr 18 Tore und bereitete 14 direkt vor. Trainer Luhukay ist überzeugt, «dass Ronny Leistungen, wie zuletzt auch in der Bundesliga zeigen kann». Es gibt aber auch Zweifler im Umfeld der «alten Dame», die dem offensiven Mittelfeldspieler dafür die nötige Dynamik und Robustheit absprechen. Das Duell gegen seinen Bruder Raffael (Borussia Mönchengladbach) wird ihn zusätzlich motivieren.

Das Ziel: Mission Klassenerhalt

Das Ziel ist klar: Der Klassenerhalt soll so schnell es geht geschafft werden. Bloß nicht wieder eine Chaos-Saison wie nach dem letzten Aufstieg. «Ich denke, dass wir in der Bundesliga mit sieben, acht anderen Mannschaften konkurrenzfähig sind», ist Luhukay überzeugt. «Wir dürfen keine Angst davor haben, dass etwas schiefgehen könnte.» Der Trainer warnt jedoch vor Überheblichkeit: «In den nächsten drei Jahren ist Hertha von Zielen wie Europa League oder Champions League meilenweit entfernt», so Luhukay. Auch wegen des Schuldenberges - Hertha sollen Verbindlichkeiten von über 40 Millionen Euro drücken.

Die Mannschaft: Gezielt verstärkt

Der Konkurrenzkampf ist neu belebt: Mit den Neuzugängen Sebastian Langkamp (Augsburg), Johannes van den Bergh (Düsseldorf), Alexander Baumjohann (Kaiserslautern) und Hajime Hosogai (Leverkusen) wurde das Aufstiegsteam gezielt und clever verstärkt. Alle Spieler kennt Luhukay bereits von früheren Clubs. «Wir können mit diesem Kader guten Gewissens in die Bundesliga gehen», sagt der Hertha-Coach. Ein Härtefall könnte Peter Niemeyer werden. Mit Fabian Lustenberger, Peer Kluge und Hosogai stehen hochkarätige Mitbewerber um die Sechser-Position bereit.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Thomas Kraft, 21 Sascha Burchert, 37 Philip Sprint

Abwehr: 2 Peter Pekarik, 3 Lewan Kobiaschwili, 5 Maik Franz, 6 Christoph Janker, 15 Sebastian Langkamp, 23 Johannes van den Bergh, 25 John Brooks

Mittelfeld: 7 Hajime Hosogai, 8 Marcel Ndjeng, 9 Alexander Baumjohann, 10 Änis Ben-Hatira, 12 Ronny, 13 Per Skjelbred, 17 Tolga Cigerci, 18 Peter Niemeyer, 24 Peer Kluge, 26 Nico Schulz, 28 Fabian Lustenberger, 32 Fabian Holland, 34 Hany Mukhtar

Angriff: 11 Sami Allagui, 14 Ben Sahaar, 20 Adrián Ramos, 33 Sandro Wagner

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: September 2013)

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