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Klarer Elfmeter gegen Augsburg : Headset kaputt: Frankfurt legt keinen Protest ein

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Beim Stand 0:0 gegen Augsburg war der Eintracht aus Frankfurt am Samstagnachmittag ein klarer Elfmeter verwährt worden. Der Grund war ein kaputtes Headset.

Frankfurt/Main | Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt wird nach der Technikpanne rund um einen nicht gegebenen Elfmeter bei der 0:1-Niederlage gegen den FC Augsburg keinen Protest einlegen. „Wir haben in diese Richtung kein Ansinnen. Das war eine Tatsachenentscheidung, dagegen kann man nichts tun, seitdem es Fußball gibt“, sagte der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen am Montag. Der Eintracht war am Sonntag beim Stand von 0:0 ein klarer Elfmeter verweigert worden. Der Vierte Offizielle Patrick Ittich wollte Schiedsrichter Manuel Gräfe von der Seitenlinie aus mitteilen, dass der Augsburger Dominik Kohr den Frankfurter Vaclav Kadlec im Strafraum umgerissen hatte. Doch das Headset, mit dem die Unparteiischen während des Spiels kommunizieren, funktionierte nicht. Gräfe und Linienrichter Guido Kleve hatten die Szene nicht gesehen.

Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel will diese Panne bei einem der nächsten Schiedsrichter-Treffen noch einmal aufarbeiten. „Ich denke, dass war eine sehr unglückliche und ärgerliche Situation, aber doch auch eine Ausnahme“, sagte der Vorsitzender der DFB-Schiedsrichter- Kommission in einem Interview mit „dfb.de“. „Dennoch werden wir gemeinsam mit den Bundesliga-Schiedsrichtern darüber sprechen und versuchen, Wege zu finden, um auch solche, eigentlich nur schwer vorstellbaren Vorgänge, in Zukunft möglichst auszuschließen.“ 

Gräfe entschuldigte sich nach dem Spiel bei der Eintracht für seine Fehlentscheidung. „Ich habe von der Tribüne aus selten einen so klaren Elfmeter gesehen. Das war schon eine schwerwiegende Entscheidung gegen uns“, meinte Bruchhagen. „Es hätte ja nicht nur Elfmeter geben müssen, sondern auch eine Rote Karte gegen den Augsburger Spieler. Aber das ist leider so. So etwas passiert.“ 

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erstellt am 15.Sep.2014 | 16:09 Uhr

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