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1. Bundesliga

23. Oktober 2017 | 01:35 Uhr

Hamburger SV

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Der Trainer: Thorsten Fink

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erstellt am 27.Mai.2013 | 05:33 Uhr

Der Trainer: Thorsten Fink

Thorsten Fink hat den Bundesliga-Dino in der vergangenen Saison mit Ach und Krach vor dem Abstieg gerettet. Der Nachfolger von Michael Oenning war im Oktober 2011 für fast eine Million Euro aus seinem Vertrag mit dem FC Basel herausgekauft worden. Nach vielen Wechseln auf der Trainerbank in den letzten Jahren soll Fink langfristig beim HSV arbeiten. Sportdirektor Frank Arnesen sieht in Fink einen «Trainer, der Hunger hat und mit jeder Herausforderung wächst.»

Der Star: Rafael van der Vaart

Der HSV hat seinen größten Star seit Kevin Keegan zurück. Rafael van der Vaart trägt nach einem zähen Transferpoker wieder das HSV-Trikot. 13 Millionen Euro kostete die Hamburger die Rückholaktion vom englischen Premier-League-Club Tottenham Hotspur. Milliardär Klaus-Michael Kühne, Edelfan und Investor beim HSV, stellt einen Großteil der Summe als zinsloses Darlehen zur Verfügung. Der 29-jährige van der Vaart, der bereits von 2005 bis 2008 für die Norddeutschen spielte und nun einen Dreijahresvertrag bis 2015 erhielt, hatte in den zwei Jahren in England 28 Tore für die Spurs geschossen. «Ich bin kein Superman, kein Messi oder Ronaldo. Ich denke aber, dass ich der Mannschaft helfen kann», sagte der Mittelfeldspieler.

Das Ziel: Sicheres Mittelfeld

Europäische Startplätze sind stets der Anspruch beim HSV. Doch seit der vergangenen Saison, als der Abstieg als 15. nur knapp vermieden werden konnte, zieht ein bisschen mehr Bescheidenheit in die Hansestadt ein. Hauptsache nichts mit dem Kampf um den Klassenerhalt zu tun haben lautet die Devise. Wenn das gesicherte Mittelfeld möglichst schnell erreicht ist, soll sich eine neue Spielkultur unter Coach Fink entwickeln und endlich Kontinuität einkehren.

Die Mannschaft: Erneuter Umbruch

Das Jahr eins nach dem Umbruch mit nun jüngeren Spielern endete fast mit dem Abstieg. Nun gab es zwar weniger Wechsel als in der Vorsaison, aber gestandene Profis wie Mladen Petric, Paolo Guerrero, David Jarolim und Gökhan Töre verließen den Club. Dafür kamen neben Rückkehrer Rafael van der Vaart und Torwart René Adler unter anderem die in der Bundesliga noch unbekannten Milan Badelj und Artem Rudnevs. HSV-Sportdirektor Arnesen ist aber davon überzeugt, dass sich das Team, besser schlägt als zuletzt: «Der Umbruch letztes Jahr war unglaublich, wir haben 14 Spieler abgegeben, die ganze Hierarchie war weg. Jetzt sind wir nicht mehr die jüngste Mannschaft, und die jungen Spieler haben dazugelernt. Ich habe Vertrauen», sagte der Däne.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Jaroslav Drobny, 15 René Adler, 30 Sven Neuhaus

Abwehr: 2 Dennis Diekmeier, 3 Michael Mancienne, 4 Heiko Westermann, 5 Jeffrey Bruma, 6 Dennis Aogo, 17 Zhi-Gin Lam, 24 Slobodan Rajkovic, 37 Janek Sternberg

Mittelfeld: 7 Marcell Jansen, 8 Tomás Rincón, 11 Ivo Ilicevic, 14 Milan Badelj, 18 Tolgay Arslan, 19 Petr Jiracek, 21 Maximilian Beister, 22 Jacopo Sala, 23 Rafael van der Vaart, 25 Per Skelbred, 33 Christian Nørgaard, 44 Gojko Kacar

Angriff: 10 Artjoms Rudnevs, 16 Marcus Berg, 40 Heung-Min Son

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: Februar 2013)

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