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1. Bundesliga

20. Oktober 2017 | 20:47 Uhr

Hamburger SV

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Der Trainer: Thorsten Fink

shz.de von
erstellt am 13.Aug.2013 | 11:33 Uhr

Der Trainer: Thorsten Fink

Den Abstieg zu vermeiden war der erste Auftrag für Thorsten Fink bei seinem Amtsantritt 2011. Dann erfüllte sein Team die Vorgabe des einstelligen Tabellenplatzes. Die hohe Fluktuation auf dem Trainerposten scheint beim HSV damit endlich der Vergangenheit anzugehören. Zudem hat Fink einen guten Draht zu seinen Spielern. Nationalspieler Marcell Jansen lobt die Arbeit des Ex-Bayern-Profis: «Darüber hinaus haben wir in Thorsten Fink einen richtig guten Trainer, mit dem wir eine moderne Spielphilosophie entwickelt haben.»

Der Star: Rafael van der Vaart

Der «kleine Engel» bleibt das spielerische Juwel der Hamburger. So lange sich der niederländische Nationalspieler in der Hansestadt wohl fühlt, kickt der HSV auf einem höheren Level. Doch die fehlende internationale Klasse um ihn herum nagt an Rafael van der Vaart. «Wir brauchen noch Qualität», drängte er vor Saisonbeginn. Denn Wunder vermag der Ausnahmespieler auch nicht zu verbringen.

Das Ziel: Euorpa League

Mit der klaren Zielvorgabe Europa League startet der Hamburger SV in die Spielzeit. «Ich erwarte eine Steigerung zur letzten Saison und das ist Platz sechs», verlangte der Vorstandsvorsitzende Carl Edgar Jarchow. Prompt handelte er sich von Vereins-Idol Uwe Seeler eine Rüge ein: «Ich hätte nicht gesagt, dass Europa Pflicht ist. Damit hätte ich mich nicht unter Druck gesetzt.» Die Zerrissenheit im Verein muss auch der neue Sportdirektor Oliver Kreuzer überwinden. Sonst wird das obere Tabellendrittel auch im fünften Jahr in Serie womöglich Utopie bleiben und das Geld noch knapper.

Die Mannschaft: Durchschnitt

Die Baustellen sind nicht zu übersehen. Mit dem Weggang von Heung-Min Son fehlt dem Angriff des HSV eine gefährliche Waffe, Sturmspitze Artjoms Rudnevs allein fehlt zu oft die Bindung zum Spiel. In der Innenverteidigung hofft man mit Johan Djourou und Lasse Sobiech endlich Stabilität und Größe dazugekauft zu haben. Ohne internationalen Wettkampf haben echte Hochkaräter abgewunken. Verpasst die Mannschaft den Sprung in die Europa League erneut, droht ein kompletter Umbruch: Dann werden Stars wie van der Vaart und René Adler nicht zu halten sein.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Jaroslav Drobny, 15 René Adler, 29 Florian Stritzel, 30 Sven Neuhaus

Abwehr: 2 Dennis Diekmeier, 3 Michael Mancienne, 4 Heiko Westermann, 5 Johan Djourou, 7 Marcell Jansen, 16 Lasse Sobiech, 17 Zhi-Gin Lam, 20 Paul Scharner, 24 Slobodan Rajkovic, 28 Jonathan Tah

Mittelfeld: 6 Dennis Aogo, 8 Tomás Rincón, 9 Hakan Calhanoglu, 11 Ivo Ilicevic, 14 Milan Badelj, 18 Tolgay Arslan, 19 Petr Jiracek, 23 Rafael van der Vaart, 25 Per Skjelbred, 27 Kerem Demirbay, 32 Matti Steinmann, 33 Christian Nørgaard, 34 Valmir Nafiu, 37 Robert Tesche, 44 Gojko Kacar

Angriff: 10 Artjoms Rudnevs, 21 Maximilian Beister, 31 Jacques Zoua

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: August 2013)

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