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1. Bundesliga

18. Dezember 2017 | 14:24 Uhr

Fußball : Hamburger SV

vom

Der Trainer: Bert van Marwijk

shz.de von
erstellt am 19.Aug.2013 | 07:34 Uhr

Gründungsdatum 29. September 1887
Anschrift Sylvesterallee 7
22525 Hamburg
Stadion Imtech Arena (57 000 Plätze)
Vereinsfarben blau-weiß-schwarz
Vorstandsvorsitzender Carl-Edgar Jarchow
Cheftrainer Bert van Marwijkk (seit 23. September 2013)
Interimstrainer Rodolfo Cardoso und Otto Addo
Mitglieder 72 000
Größte Erfolge
Deutscher Meister 1922, 1923, 1928, 1960, 1979, 1982, 1983
DFB-Pokal 1963, 1976, 1987
Europapokal der Pokalsieger 1977
Europapokal der Landesmeister 1983
Internet www.hsv.de
Twitter https://twitter.com/hsv
Facebook https://www.facebook.com/HSV

Die hohe Fluktuation auf dem HSV-Trainerposten hält an. Nach nur fünf Spieltagen informierte Sportdirektor Oliver Kreuzer Thorsten Fink über die Trennung. Nachfolger wird der Niederländer Bert van Marwijk. Der ehemalige Bondscoach erhält einen Vertrag bis 2015. «Ich glaube, dass wir in der jetzigen Situation einen Mann brauchen, der eine sportliche und menschliche Autorität hat», sagt Sportchef Oliver Kreuzer.

Der Star: Rafael van der Vaart

Der «kleine Engel» bleibt das spielerische Juwel der Hamburger. So lange sich der niederländische Nationalspieler in der Hansestadt wohl fühlt, kickt der HSV auf einem höheren Level. Doch die fehlende internationale Klasse um ihn herum nagt an Rafael van der Vaart. «Wir brauchen noch Qualität», drängte er vor Saisonbeginn. Denn Wunder vermag der Ausnahmespieler auch nicht zu verbringen.

Das Ziel: Euorpa League

Mit der klaren Zielvorgabe Europa League startet der Hamburger SV in die Spielzeit. «Ich erwarte eine Steigerung zur letzten Saison und das ist Platz sechs», verlangte der Vorstandsvorsitzende Carl Edgar Jarchow. Prompt handelte er sich von Vereins-Idol Uwe Seeler eine Rüge ein: «Ich hätte nicht gesagt, dass Europa Pflicht ist. Damit hätte ich mich nicht unter Druck gesetzt.» Die Zerrissenheit im Verein muss auch der neue Sportdirektor Oliver Kreuzer überwinden. Sonst wird das obere Tabellendrittel auch im fünften Jahr in Serie womöglich Utopie bleiben und das Geld noch knapper.

Die Mannschaft: Durchschnitt

Die Baustellen sind nicht zu übersehen. Mit dem Weggang von Heung-Min Son fehlt dem Angriff des HSV eine gefährliche Waffe, Sturmspitze Artjoms Rudnevs allein fehlt zu oft die Bindung zum Spiel. In der Innenverteidigung hofft man mit Johan Djourou und Lasse Sobiech endlich Stabilität und Größe dazugekauft zu haben. Ohne internationalen Wettkampf haben echte Hochkaräter abgewunken. Verpasst die Mannschaft den Sprung in die Europa League erneut, droht ein kompletter Umbruch: Dann werden Stars wie van der Vaart und René Adler nicht zu halten sein.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Jaroslav Drobny, 15 René Adler, 29 Florian Stritzel, 30 Sven Neuhaus

Abwehr: 2 Dennis Diekmeier, 3 Michael Mancienne, 4 Heiko Westermann, 5 Johan Djourou, 7 Marcell Jansen, 16 Lasse Sobiech, 17 Zhi-Gin Lam, 24 Slobodan Rajkovic, 28 Jonathan Tah

Mittelfeld: 8 Tomás Rincón, 9 Hakan Calhanoglu, 11 Ivo Ilicevic, 14 Milan Badelj, 18 Tolgay Arslan, 19 Petr Jiracek, 23 Rafael van der Vaart, 27 Kerem Demirbay, 32 Matti Steinmann, 34 Valmir Nafiu, 37 Robert Tesche, 44 Gojko Kacar

Angriff: 10 Artjoms Rudnevs, 20 Pierre-Michel Lasogga, 21 Maximilian Beister, 31 Jacques Zoua

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: September 2013)

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