Fußball : GoalControl hätte Torstreit in Gladbach aufgelöst

verspricht Aufkklärung in kniffligen Situationen. FIFA
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verspricht Aufkklärung in kniffligen Situationen. FIFA

Die Diskussionen um das vermeintliche Tor des 1. FC Nürnberg im Spiel bei Borussia Mönchengladbach (1:3) wären laut der Firma GoalControl mit Hilfe der Torlinientechnik nicht entstanden.

shz.de von
10. November 2013, 14:08 Uhr

Die Technik hätte die Szene «eindeutig» auflösen können, sagte GoalControl-Sprecher Rolf Dittrich auf dpa-Anfrage und ergänzte: «Die Systeme sind so perfekt kalibriert, dass derartige Fälle genau aufgelöst werden können. Das 'GoalControl 4D'-System ist in der Lage, Toleranzen bis zu 5 mm einzuhalten.»

Laut Dittrich hätte im Fall Nürnberg auch der Videobeweis, der beispielsweise im Eishockey zum Einsatz kommt, nicht weitergeholfen. «Bei der visuellen TV-Bild-Überprüfung wird in der Regel nur der Moment des vermeintlichen Bodenkontakts nachvollzogen - aber auch hierfür bedarf es extrem hochfrequentiger Messkameratechnik. Die 'zu langsamen' HD TV Kameras dienen hierfür - auch wegen jeglicher fehlender Standortmessungen der Kameras - in keinster Weise als zuverlässige Grundlage für 3D-Analysen.»

Die Torlinientechnik von GoalControl wird im nächsten Jahr erstmals bei einer Fußball-Weltmeisterschaft zum Einsatz kommen. Die Deutsche Fußball Liga hatte dagegen beschlossen, frühestens zur Saison 2015/2016 über eine Einführung zu entscheiden.

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