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Fußball : Frankfurts Kadlec macht sich bezahlt

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Lobeshymnen gab es für Vaclav Kadlec nicht. «Es war kein herausragendes Spiel», kommentierte Clubchef Heribert Bruchhagen die Leistung des Tschechen beim 3:0 (2:0) in Bremen. Und Trainer Armin Veh urteilte: «Er hat noch viel zu lernen», und er «muss den Ball besser fest machen».

Dabei hatte der 21 Jahre alte Angreifer von Eintracht Frankfurt kurz zuvor in seinem dritten Spiel in der Fußball-Bundesliga seine Tore zwei und drei erzielt.

Kadlec, für rund 3,5 Millionen Euro von Sparta Prag geholt, scheint sich schnell bezahlt zu machen. Doch die Frankfurter sind vorsichtig. Vielleicht liegt es daran, dass sie vor fünf Jahren einen tschechischen Stürmer hatten, der sogar drei Tore in seinem ersten Spiel erzielte. Martin Fenin konnte die hohen Erwartungen, die sein Traum-Einstand gegen Hertha damals geweckt hatte, aber nie erfüllen.

Immerhin sagte Veh noch: «Er ist ein außergewöhnliches Talent. Er ist noch kein außergewöhnlicher Spieler, aber er kann einer werden.» Tatsächlich erwies sich Kadlec in Bremen nicht gerade als zweikampfstark, dafür aber als ungeheuer effektiv. Bruchhagen fasste sein vorsichtiges Lob daher passend zusammen: «Er hat das, was einen Mittelstürmer in erster Linie auszeichnet, dass er im richtigen Augenblick an der richtigen Stelle steht.»

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erstellt am 15.Sep.2013 | 10:07 Uhr

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