Fußball : Frankfurts Bruchhagen rechnet nicht mit Polizei-Rückzug

Heribert Bruchhagen rechnet weiterhin mit Polizei-Präsenz in der Frankfurter Arena.
Heribert Bruchhagen rechnet weiterhin mit Polizei-Präsenz in der Frankfurter Arena.

Die Verantwortlichen des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt rechnen nicht mit einem künftigen Polizei-Rückzug bei Spielen wie beim Liga-Rivalen Schalke 04.

shz.de von
13. September 2013, 10:57 Uhr

«Ich habe keinerlei Anzeichen von Innenminister Rhein oder Polizeipräsident Thiel in diese Richtung gehört. Wir zeichnen uns in Hessen dafür aus, dass wir sehr kooperativ mit der Polizei zusammenarbeiten», sagte Vorstands-Chef Heribert Bruchhagen dem Radiosender «hr-Info».

Der 65-Jährige glaubt auch nicht daran, dass Bundesliga-Spiele künftig nur noch von privaten Sicherheitsdiensten und nicht mehr von der Polizei begleitet werden. «Es gibt Diebstähle, es gibt Scharmützel zwischen rivalisierenden Fans - es wäre ja ungewöhnlich, wenn 48 000 Menschen zusammenkommen und es nicht zu einem rechtsstaatlichen Verstoß kommen würde», meinte Bruchhagen. «Das ist auf jeder Kirmes so. Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass aus der doch relativ problematischen Bundesliga-Zone auf einmal ein Eldorado der Glückseligen ohne jede Polizei-Notwendigkeit entsteht.»

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