Fußball : Florian Meyer: Sinneswandel nach Elfmeterentscheidung

Schiedsrichter Florian Meyer (m) nahm im Spiel Dortmund gegen Stuttgart seine Strafstoß-Entscheidung zurück.
Schiedsrichter Florian Meyer (m) nahm im Spiel Dortmund gegen Stuttgart seine Strafstoß-Entscheidung zurück.

Nur wenige Tage nach der Diskussion um das Phantom-Tor von Sinsheim sorgte erneut ein Schiedsrichter für Gesprächsstoff in der Fußball-Bundesliga.

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03. November 2013, 10:34 Uhr

Beim 6:1 von Borussia Dortmund über den VfB Stuttgart deutete Florian Meyer nach einem Zweikampf von BVB-Abwehrspieler Kevin Großkreutz mit Jung-Profi Timo Werner in der 42. Minute zunächst auf den Elfmeterpunkt, setzte das Spiel aber wenig später mit einem Schiedsrichterball fort.

Im Anschluss an die Partie klärte der Referee die zwischenzeitliche Verwirrung auf: «Ich habe vorschnell gepfiffen. Mein Schiedsrichter-Team hat mich über Funk informiert, dass es aus ihrer Sicht kein Elfer war.»

Den Sinneswandel des Unparteiischen aus Burgdorf kommentierte VfB-Manager Fredi Bobic mit Unverständnis. «Der Assistent in 40 Metern Entfernung muss Adleraugen gehabt haben», klagte er bereits während der Halbzeit in einem Sky-Interview, «den Elfmeter muss man geben. Kurios, dass er ihn zurücknimmt.»

Diese Kritik ließ Meyer kalt. Nach Sichtung der TV-Bilder fühlte er sich in seinem nachträglichen Urteil bestätigt. «Ich kann mich nicht erinnern, dass ich das schon einmal gemacht habe. Aber es war die richtige Entscheidung», sagte er der «Bild».

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