Fußball : Fink: Tränen beim Abschied vom HSV

HSV-Sportchef Oliver Kreuzer teilte Thorsten Fink (r) die Beurlaubung mit.
HSV-Sportchef Oliver Kreuzer teilte Thorsten Fink (r) die Beurlaubung mit.

Thorsten Fink hat eingeräumt, dass er mit der Beurlaubung beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV nicht wirklich gerechnet und deswegen sogar ein paar Tränen verdrückt hat.

shz.de von
25. September 2013, 11:40 Uhr

«Ja klar, ich war sehr emotional. Leichte Tränen gab es», berichtete der 45 Jahre alte Ex-Profi im Magazin «Sport Bild» von seinem Abschied in der HSV-Kabine in der vorigen Woche. «Ich habe diese Truppe gemocht, und die Truppe mochte mich. Ich hatte Ziele und Visionen», ergänzte der Fußballlehrer.

Als sich HSV-Sportchef Oliver Kreuzer bei ihm angekündigt hatte, habe er gedacht, es ginge um das bevorstehende Bremen-Spiel, betonte Fink. «Als wir uns in München trafen, sagte er, er müsse die Reißleine ziehen. Er redete 20 Minuten. Mir wurde der Boden unter den Füßen weggerissen», gab der Ex-Profi zu. Zumal er weiterhin überzeugt davon ist, dass er trotz des Fehlstarts mit dem Tabellen-16. die gesteckten Ziele erreicht hätte. «In den nächsten zwei Jahren hätten wir die Mannschaft geformt, die der HSV braucht», betonte Fink.

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