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1. Bundesliga

17. August 2017 | 05:57 Uhr

FC Schalke 04

vom

Der Trainer: Jens Keller

Der Trainer: Jens Keller

Stehvermögen hat Jens Keller schon bewiesen. Als der weitgehend unbekannte Trainer die Königsblauen im Winter 2012 als Tabbellensiebter übernahm und die sportliche Misere zunächst aufhielt, wackelte er nach heftigen Attacken gegen seine Person. Doch Keller fand schließlich den Zugang zum Team und zum Erfolg. Als Dank darf der Coach den Verein in die neue Saison führen. Ihm zur Seite steht nun Peter Herrmann, langjähriger Co-Trainer von Jupp Heynckes. «Peter bringt viel Erfahrung mit und hat sehr erfolgreich gearbeitet. Mir würde reichen, wenn wir mit ihm das Double holen», schmunzelte der oft so nüchtern wirkende Keller.

Der Star: Julian Draxler

Der 19-Jährige begeistert die gesamte Bundesliga - und nicht zuletzt Bundestrainer Joachim Löw - mit seiner Technik, Übersicht und dem Drang zum Abschluss. Der torgefährliche Knappe, der Offerten anderer Spitzenvereine vom Tisch fegte und sich langfristig mit Schalke einigte, hat sich in der Liga schon jetzt behauptet und überrascht in jungen Jahren mit Führungsqualitäten. Dem enormen Druck hält der Spielmacher mit großem Potenzial und bescheidenem Gemüt bislang stand. Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies ist von seinem Juwel begeistert: «Julian hat mir gesagt, dass er bei uns bleibt, obwohl er woanders 50 Millionen Euro verdienen kann. Das ist Schalke.»

Das Ziel: Champions League

Nach schwierigem Saisonverlauf gab man sich bei Schalke mit einem vierten Platz zuletzt zufrieden. Doch der Anspruch ist deutlich höher. Auch wenn der Rekordmeister aus dem Süden außer Reichweite scheint, will man sich doch an die Bayern annähern. Und das heißt klipp und klar: Ein Champions-League-Platz wird anvisiert. Die Mindestvorgabe von Manager Horst Heldt: «In der Bundesliga wollen wir wieder unter die ersten Vier und uns erneut für Europa qualifizieren.»

Die Mannschaft: Doppelt besetzt

Der Druck auf vermeintlich etablierte Größen wurde erhöht. Top-Stürmer Klaas-Jan Huntelaar sitzt nun der Ex-Mainzer Adam Szalai im Nacken. In Leon Goretzka konnte zudem ein weiteres Top-Talent verpflichtet werden, der sich trotz Abiturstress Hoffnungen auf einen Stammplatz im Mittelfeld machen darf. «Wir haben uns optimal verstärkt und einen sehr guten Kader beisammen», sagt Keller über sein Team.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Ralf Fährmann, 34 Timo Hildebrand, 36 Lars Unnerstall

Abwehr: 2 Tim Hoogland, 4 Benedikt Höwedes, 5 Felipe Santana, 6 Sead Kolasinac, 14 Kyriakos Papadopoulos, 22 Atsuto Uchida, 23 Christian Fuchs, 24 Kaan Ayhan, 32 Joel Matip

Mittelfeld: 7 Max Meyer, 8 Leon Goretzka, 10 Julian Draxler, 11 Christian Clemens, 12 Marco Höger, 13 Jermaine Jones, 17 Jefferson Farfán, 27 Tranquillo Barnetta, 30 René Klingenburg, 33 Roman Neustädter, 40 Anthony Annan

Angriff: 19 Chinedu Obasi, 20 Teemu Pukki, 25 Klaas-Jan Huntelaar, 28 Adam Szalai

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: August 2013)

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von
erstellt am 13.Aug.2013 | 11:33 Uhr

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