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1. Bundesliga

18. Dezember 2017 | 15:56 Uhr

Eintracht Frankfurt

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Der Trainer: Armin Veh

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 05:33 Uhr

Der Trainer: Armin Veh

Aufstiegs-Coach Armin Veh zögerte lange mit seiner Unterschrift unter den Bundesliga-Vertrag. Der ehemalige Meistermacher des VfB Stuttgart hatte in Frankfurt überhaupt erst verlängert, nachdem er diverse Verstärkungen zugesichert bekam. Der 52 Jahre alte erfolgsorientierte Coach weiß, wie er an sein Ziel kommt. 2006/2007 war er mit dem Gewinn des deutschen Meistertitels in Stuttgart auf dem Höhepunkt seiner Trainer-Laufbahn. Danach zeigte seine Erfolgskurve nach unten. Weder beim VfL Wolfsburg, noch beim HSV konnte Veh seine Handschrift hinterlassen. Doch bei der Eintracht scheint der gebürtige Augsburger wieder an alte Erfolge anknüpfen zu können.

Der Star: Olivier Occean

«Occean ist gesetzt», erklärte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner direkt nach der Verpflichtung 30 Jähre alten Stürmers aus Kanada. Occean will seine Torgefährlichkeit auch bei der Frankfurter Eintracht unter Beweis stellen. Nach dem Wechsel von der SpVgg Greuther Fürth in die Main-Metropole ist er die große Hoffnung der Hessen auf den Klassenerhalt. In der vergangenen Saison erzielte Occean 17 Treffer für den Meister der 2. Liga.

Das Ziel: Klassenerhalt

Der direkte Wiederaufstieg wurde mit Bravour geschafft. Jetzt geht es für die Frankfurter nur darum, die Klasse zu halten. Doch auch die Spielkultur soll bei der Eintracht nicht zu kurz kommen. «Wir wollen die Zuschauer begeistern. Ich gehe sehr, sehr zuversichtlich in die Saison», sagte Trainer Veh.

Die Mannschaft: Im Umbruch

Einen erneuten Umbruch des Teams hält Trainer Veh für unumgänglich. «Das sind noch die Auswirkungen des Abstiegs», erklärte er. Vor einem Jahr sei es darum gegangen, binnen kurzer Zeit neue Spieler zu finden, «die uns die Chance auf den Wiederaufstieg eröffneten. Jetzt sind wir in der 1. Liga und müssen perspektivisch denken. In der ersten Saison ist es unser Ziel, drinzubleiben. Aber wir haben ein Team, das sich entwickeln kann. Es geht auch darum, vor der nächsten Spielzeit nicht wieder zehn neue Spieler zu holen.» Veh muss nun die Neuzugänge Kevin Trapp (Kaiserslautern), Bastian Oczipka (Leverkusen), Stefan Aigner (1860 München), Stefano Celozzi (Stuttgart), Martin Lanig (Köln), Olivier Occean (Fürth), Takshi Inui (Bochum) sowie Carlos Zambrano (St. Pauli) in den Eintracht-Kader integrieren.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Oka Nikolov, 31 Kevin Trapp, 32 Aykut Özer

Abwehr: 2 Carlos Zambrano, 3 Heiko Butscher, 4 Marco Russ, 5 Martin Amedick, 6 Bastian Oczipka, 15 Constant Djakpa, 22 Stefano Celozzi, 23 Anderson, 24 Sebastian Jung, 33 Alexander Hien, 34 Erik Wille, 36 Marc-Oliver Kempf, 39 Julian Dudda

Mittelfeld: 8 Takashi Inui, 13 Martin Lanig, 14 Alexander Meier, 16 Stefan Aigner, 20 Sebastian Rode, 27 Pirmin Schwegler, 28 Sonny Kittel, 37 Marc Stendera

Angriff: 9 Olivier Occean, 11 Srdjan Lakic, 21 Karim Matmour

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: Februar 2013)

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