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1. Bundesliga

19. Oktober 2017 | 06:14 Uhr

Fußball : Eintracht Frankfurt

vom

Der Trainer: Armin Veh

shz.de von
erstellt am 20.Aug.2013 | 09:23 Uhr

Gründungsdatum 8. März 1899
Anschrift Mörfelder Landstr. 362
60528 Frankfurt am Main
Stadion Commerzbank Arena (51 500 Plätze)
Vereinsfarben rot-schwarz-weiß
Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen
Cheftrainer Armin Veh (seit 31. Mai 2011)
Mitglieder 20 000
Größte Erfolge
Deutscher Meister 1959
DFB-Pokal 1974, 1975, 1981, 1988
UEFA-Pokal 1980
Internet www.eintracht-frankfurt.de
Twitter https://twitter.com/eintracht_news
Facebook https://www.facebook.com/EintrachtFrankfurtEV

Der gebürtige Augsburger knüpfte bei der Eintracht wieder an alte Erfolge an. Der ehemalige Meistermacher (VfB Stuttgart 2007) führte die Frankfurter erst zum Aufstieg und dann auf Anhieb auf Platz sechs der Bundesliga, und damit in die Europa League. Veh hat bei den Fans entsprechend schon Kultstatus und erlaubt sich auch gern Machtkämpfe mit der Clubführung, um mehr Geld für Verstärkungen herauszuschlagen. Der Coach ist kein Freund von Platitüden und Phrasen. Mit sarkastischen Kommentaren distanziert sich der 52-Jährige schon mal vom Hype um den Fußball.

Der Star: Pirmin Schwegler

Der Kapitän spielte nach dem Aufstieg eine überragende Saison. Er ist das Gehirn im Frankfurter Mittelfeld, in dem er sich mit U-21-Nationalspieler Sebastian Rode hervorragend ergänzt. Schweglers starker Auftritt im Eintracht-Trikot entging auch Ottmar Hitzfeld nicht, der ihn nach zweijähriger Abstinenz in die Schweizer Nationalmannschaft zurückholte. Lockungen der Konkurrenz widerstand Schwegler bislang. «Der Club, das Trainerteam und die Mannschaft sind mir eine wichtige Herzensangelegenheit, so dass die Eintracht immer meine erste Option war», bekannte Schwegler.

Das Ziel: Anspruchsvoll

Bei der Saison-Eröffnungsfeier von Eintracht Frankfurt rief Finanz-Vorstand Axel Hellmann den Fans seine drei Wünsche zu: «Wir wollen uns auf Dauer in den Top Ten der Bundesliga etablieren, in der Europa League die Gruppenphase erreichen und im DFB-Pokal endlich einmal wieder überwintern.» Trainer Veh bremste allerdings den grenzenlosen Optimismus in Frankfurt. Er erinnerte eindringlich daran, dass der sechste Platz der Vorsaison eher ein Ausrutscher nach oben, als ein seriöser Maßstab gewesen sei. «Wenn ich sagen würde, wir wollen besser abschneiden, dann hätte ich keine Ahnung von diesem Sport», sagte der Coach. Vorstands-Chef Heribert Bruchhagen ist sich dennoch sicher: «Wir haben allen Anlass, optimistisch zu sein. Wir haben eine gute Mannschaft und werden eine gute Rolle spielen.»

Die Mannschaft: Tiefer besetzt

Veh sieht der kommenden Spielzeit trotz der Dreifachbelastung zuversichtlich entgegen. «Wir haben feine Kerle in der Mannschaft, die alles dafür tun, Spiele zu gewinnen», sagte er. Der Eintracht gelang es, ihre umworbenen Leistungsträger Pirmin Schwegler, Sebastian Rode und Sebastian Jung zu halten. «Zehn Spieler, die in der vergangenen Saison im Team standen, sind auch jetzt gesetzt. Das ist ein ganz beruhigendes Element», sagte Bruchhagen. Neuzugänge wie Jan Rosenthal, Johannes Flum oder Stephan Schröck hätten den Kader zudem «in der Breite verbessert».

Das Aufgebot:

Tor: 1* Kevin Trapp, 30 Felix Wiedwald, 32 Aykut Özer

Abwehr: 4 Marco Russ, 5 Carlos Zambrano, 6 Bastian Oczipka, 15 Constant Djakpa, 22 Stefano Celozzi, 23 Anderson, 24 Sebastian Jung, 33 Alexander Hien, 34 Erik Wille, 36 Marc-Oliver Kempf

Mittelfeld: 7 Jan Rosenthal, 8 Takashi Inui, 13 Martin Lanig, 14 Alexander Meier, 16 Stefan Aigner, 17 Stephan Schröck, 18 Johannes Flum, 20 Sebastian Rode, 21 Marc Stendera, 25 Tranquillo Barnetta, 27 Pirmin Schwegler, 28 Sonny Kittel

Angriff: 9 Joselu, 10 Vaclav Kadlec, 11 Srdjan Lakic

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: September 2013)

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