Fußball : Effenberg hält Fink-Rauswurf für «logische Konsequenz»

Stefan Effenberg kann die Trennung nachvollziehen.
Stefan Effenberg kann die Trennung nachvollziehen.

Der ehemalige Bayern-Profi Stefan Effenberg hält den Rauswurf von Trainer Thorsten Fink beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV für die richtige Entscheidung.

shz.de von
17. September 2013, 15:33 Uhr

«Nach dem Spiel gegen Borussia Dortmund, wie sich der HSV dort präsentiert hat, war es die logische Konsequenz», sagte der 45-Jährige dem TV-Sender «Sky Sport News HD». «Sportlich betrachtet führte der Weg nach unten. Da muss man reagieren», meinte der Fernseh-Experte weiter. Effenberg hatte einst gemeinsam mit Fink bei Bayern München gespielt.

Die Reise seines Ex-Kollegen in die bayerische Landeshauptstadt, während die Mannschaft trainierte, sei ein Fehler gewesen, meinte Effenberg. «Das weiß Thorsten auch selbst. In einer so brutal angespannten Situation darf man das nicht machen.»

Der HSV hatte Fink nach fünf Saisonspielen am Montagabend beurlaubt. Interimsweise übernehmen Rodolfo Cardoso und Otto Addo die Mannschaft. Effenberg hält Cardoso für die richtige Übergangslösung: «Er ist ganz nah dran an den Spielern.»

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