Personal und Statistik : Der 20. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Peter Stöger trifft mit dem BVB auf den SC Freiburg.
Peter Stöger trifft mit dem BVB auf den SC Freiburg.

Der 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga wird mit dem Freitagsspiel Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach eröffnet. Die restlichen Partien im Überblick:

shz.de von
26. Januar 2018, 15:44 Uhr

Borussia Dortmund - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der BVB ist nach zuletzt zwei dürftigen Remis aus den Champions-League-Plätzen gerutscht. Der Tabellenzwölfte Freiburg schöpft nach dem 2:1 gegen Leipzig Mut für die schwere Aufgabe.

PERSONAL: Dem Revierclub fehlen Reus, Guerreiro, Schmelzer, Philipp, Durm und Rode. Offen ist, ob der wechselwillige Aubameyang aufläuft. Den Gästen droht der Verzicht auf Schwolow, Stenzel und Höfler. Ravet muss definitiv passen.

Bayern München - 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Bayern bauen auf dem Weg zum nächsten Meistertitel ihren Vorsprung an der Spitze Woche für Woche aus. Hoffenheim ist auf Rang neun zurückgefallen.

PERSONAL: Die ehemaligen Hoffenheimer Süle, Rudy und Wagner spielen nun für die Bayern, die Münchner Leihgabe Gnabry läuft aktuell für das Team aus dem Kraichgau auf. Bei München fehlen Martínez und weiter Hummels.

STATISTIK: Unter Nagelsmann hat Hoffenheim noch kein Spiel gegen Bayern verloren. Er bejubelte zwei Siege; dazu gab es ein Remis.

BESONDERES: Das Toreschießen fällt den Münchner Stars gegen Hoffenheim unter Nagelsmann schwer. In drei Spielen glückte nur ein Treffer - und der auch noch durch ein Eigentor von Zuber.

STATISTIK: Dortmund ist gegen Freiburg seit 13 Bundesligaspielen ungeschlagen. Freiburg ist mit sieben Bundesligapartien ohne Niederlage das Team der Stunde.

BESONDERES: Spielt er oder nicht? Das Thema Aubameyang steht seit Tagen im Mittelpunkt. Viel Zeit, zum FC Arsenal zu wechseln, bleibt dem Gabuner nicht mehr. Der BVB gewann in dieser Saison kein Ligaspiel ohne ihn (drei Remis, eine Niederlage). Mit ihm holte der BVB im Schnitt einen Punkt mehr (1,8) als ohne ihn (0,8).

RB Leipzig - Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Leipzig kämpft um die erneute Champions-League-Teilnahme, der neue HSV-Trainer Hollerbach soll das Bundesliga-Gründungsmitglied vor dem erstmaligen Abstieg bewahren.

PERSONAL: Leipzig fehlen wichtige Spieler: Halstenberg nach seinem Kreuzbandriss, Forsberg wegen einer langwierigen Bauchmuskelzerrung, Keitas Fitness nach Erkältung ist offen. Hollerbach hat beim HSV den Resetknopf gedrückt. Gute Chancen hat plötzlich auch Problem-Profi Walace wieder, der nun doch in Hamburg bleibt.

STATISTIK: Zuhause ist RB in der Liga in dieser Saison nur einmal bezwungen worden. Allerdings holte Leipzig in den vergangenen sechs Spielen nur fünf Punkte. Der HSV wartet seit sechs Partien auf einen Erfolg. Zuletzt gab es vier Niederlagen.

BESONDERES: Bei seinem Debüt als Cheftrainer in der Bundesliga trifft Hollerbach auf einen alten Kumpel. Mit RB-Kollege Hasenhüttl schloss er 2005 den Trainerlehrgang ab.

1. FC Köln - FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Drei Siege in Serie bieten dem FC die Chance, nach Punkten zum Hamburger SV aufzuschließen. Drei Zähler fehlen noch. Augsburg ist als Achter bislang eine der positiven Überraschungen.

PERSONAL: Kölns Trainer Ruthenbeck sagte, er könne personell aus dem Vollen schöpfen. Auch Klünter steht nach Knieproblemen zur Verfügung. Der FCA kann gleichfalls in Topbesetzung auflaufen.

STATISTIK: Von den bislang neun Erstligaduellen gegen Augsburg haben die Kölner nur eine gewonnen. Der FCA gilt deshalb laut Ruthenbeck als Angstgegner der Rheinländer.

BESONDERES: Im Hinspiel erzielte Augsburgs Torjäger Finnbogason beim 3:0 alle Treffer.

VfB Stuttgart - FC Schalke 04 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Stuttgart hat nur eines der vergangenen acht Spiele gewonnen, dabei aber sechsmal verloren. Schalke kam mäßig aus der Winterpause und wartet 2018 noch auf den ersten Sieg.

PERSONAL: Gomez kann spielen, auf den ehemaligen Schalker Badstuber muss der VfB dagegen verzichten. Bei den Gästen sind alle Leistungsträger dabei.

STATISTIK: Schalke ist Stuttgarts Lieblingsgegner. Gegen keinen anderen Bundesligaclub haben die Schwaben so oft gewonnen (42). Auch die 30 Heimsiege gegen S04 sind Vereinsrekord.

BESONDERES: Auswärts bei einem Aufsteiger - das klappte bei Schalke zuletzt gar nicht gut. Von den vergangenen vier Spielen in dieser Konstellation hat S04 jedes verloren.

Werder Bremen - Hertha BSC (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Werder benötigt dringend Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze, für Trainer Kohfeldt zählt nur ein Sieg. Berlin ist 2018 noch sieglos und hat den Kontakt nach oben etwas verloren.

PERSONAL: Bei Werder könnte Bayern-Leihgabe Friedl das Comeback geben. Die Berliner Weiser und Lustenberger drohen wegen muskulärer Probleme auszufallen.

STATISTIK: Hertha BSC ist gegen Werder seit acht Bundesligaspielen sieglos. Werder holte in den beiden Rückrundenspielen aber erst einen Punkt.

BESONDERES: Für Hertha-Stürmer Selke gibt es ein Wiedersehen: Zwischen 2013 und 2015 spielte er für Werder.

Bayer Leverkusen - FSV Mainz 05 (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Leverkusen will den guten Lauf in der Bundesliga mit nur einer Niederlage aus den vergangenen 14 Spielen fortsetzen. Mit einem Sieg wäre Platz zwei verteidigt. Die auswärts noch sieglosen Mainzer benötigen im Abstiegskampf jeden Punkt.

PERSONAL: Lediglich Lars Benders Einsatz im Bayer-Team ist wegen Oberschenkelproblemen noch nicht ganz sicher. Bei Mainz fehlt der erkrankte Onisiwo; Torhüter Adler ist nach Verletzung noch nicht so weit.

STATISTIK: Gegen Mainz haben die Leverkusener eine negative Bilanz und konnten nur neun der 23 bisherigen Ligaspiele gewinnen, die Mainzer zehn. Auch die letzten beiden Bundesligaspiele gegen Bayer gewannen die Rheinhessen.

BESONDERES: Mit fünf Treffern aus den vergangenen vier Spielen ist Bailey Leverkusens derzeit bester Angreifer.

Hannover 96 - VfL Wolfsburg (Sonntag, 18.00 Uhr)

SITUATION: Der Aufsteiger träumt von Europa, dem VfL droht einmal mehr der Kampf gegen den Abstieg. Wolfsburg steht unter Druck.

PERSONAL: Hannovers Korb ist gesperrt. Winter-Zugang Elez könnte sein Startelf-Debüt geben. Wolfsburg muss gleich auf mindestens fünf gesperrte oder verletzte potenzielle Stammspieler verzichten.

STATISTIK: Der bislang letzte 96-Sieg liegt bereits vier Jahre zurück und gelang noch unter Trainer Korkut. Von 29 Bundesligaspielen gewann Wolfsburg 14.

BESONDERES: 96-Coach Breitenreiter spielte Ende der 1990er Jahre 24 Mal für Wolfsburg in der Bundesliga.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert