Fußball : Der 12. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Pep Guardiola könnte mit seinen Bayern einen weiteren Rekord aufstellen.
Pep Guardiola könnte mit seinen Bayern einen weiteren Rekord aufstellen.

Der 12. Spieltag in der Fußball-Bundesliga beginnt mit dem Niedersachsen-Derby Hannover gegen Braunschweig. Die übrigen Begegnungen im Überblick:

Avatar_shz von
08. November 2013, 14:28 Uhr

FC Bayern München - FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

Ein Spiel ohne Niederlage fehlt den seit 36 Liga-Spielen ungeschlagenen Münchnern zum alleinigen Bundesliga-Rekord. Bei einem Sieg würden sie mit 32 Zählern sogar besser dastehen als in der Super-Saison des Vorjahres. Nach dem Champions-League-Auftritt in Pilsen muss Guardiola auf den angeschlagenen Schweinsteiger verzichten. Gute Erinnerungen hat Augsburgs Altintop an die Arena. Er gewann im April 2009 mit Schalke 1:0 und erzielte das Siegtor.

(Heimbilanz: 2-0-0, 5:1 Tore)

Schalke 04 - Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr)

Im Blickpunkt steht Timo Hildebrand, der mit seinem Patzer beim FC Chelsea in der Champions League (0:3) Stoff für eine neuerliche Torwartdiskussion geliefert hat. Ob Werder Bremen Nutzen daraus ziehen kann, ist fraglich. Die vergangenen vier Spiele gegen Werder gewann Schalke. Der bisher letzte Sieg der Norddeutschen auf Schalke datiert vom 1. Mai 2010 (2:0). Trainer Robin Dutt kann wieder auf Stürmer di Santo zurückgreifen. (Heimbilanz: 21-11-12, 66:52 Tore)

Bayer Leverkusen - Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr)

Bayer gewann vier der letzten acht Spiele ohne Niederlage gegen die Norddeutschen. Hamburgs neuer Trainer Bert van Marwijk verlor sein letztes Bundesliga-Spiel gegen Leverkusen am 17. Dezember 2006 mit 1:2 - und wurde danach seinerzeit in Dortmund entlassen. Erstmals trifft Heung-Min Son nach seinem Wechsel zu Bayer im Sommer auf seinen alten Klub. Den letzten Sieg in Leverkusen feierte der HSV am 22. Februar 2009 (2:1). Dabei erzielte Marcell Jansen seinen einzigen Bundesliga-Doppelpack. (Heimbilanz: 14-8-12, 59:40 Tore)

VfL Wolfsburg - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

Wolfsburg gewann zuletzt drei Partien in Folge, holte allerdings aus den letzten vier Heimspielen gegen Borussia Dortmund nur ein Remis und kassierte drei Niederlagen. Dazu fehlt Mittelfeld-Star Diego, für ihn könnte Caligiuri auflaufen. Dortmund bangt um den Einsatz von Blaszczykowski (Magen-Darm). Dagegen meldete sich der zuletzt angeschlagene Hummels wieder zurück. Auch Kapitän Kehl steht nach Verletzung wieder zur Verfügung. (Heimbilanz: 4-5-7, 23:28 Tore)

1899 Hoffenheim - Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)

Hertha BSC hat unter seinem Trainer Jos Luhukay noch nie dreimal in Serie verloren. Bei der TSG spielt der Ex-Berliner Sejad Salihovic nun überraschend Linksverteidiger. «Er zeigt neue Fähigkeiten, die man so in Hoffenheim noch nicht kannte, was Zuverlässigkeit, Stellungsspiel und Bälle nach vorne angeht», sagte Trainer Gisdol. 2009 feierte 1899 gegen Hertha den höchsten Bundesliga-Sieg der Clubgeschichte (5:1/Dieses Ergebnis gelang den Hoffenheimern noch zweimal gegen den HSV). (Heimbilanz: 1 - 1 - 1 - 6:3 Tore)

Bor. Mönchengladbach - 1. FC Nürnberg (Samstag, 18.30 Uhr)

Mit dem sechsten Heimsieg im sechsten Spiel der Saison kann die Borussia den vierten Rang festigen - und erstmals seit Anfang Januar 2012 drei Erfolge in Serie feiern. Der noch sieglose Club musste sich in sechs Auswärtsspielen nur im Derby beim FC Bayern geschlagen geben. Und: Die Franken gewann die letzten drei Spiele gegen die Gladbach, darunter ein 3:2 zu Beginn der vergangenen Saison im Borussia Park durch das Siegtor von Hiroshi Kiyotake. (Heimbilanz: 18-5-5 - 55:25 Tore)

FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt (Sonntag, 15.30 Uhr)

Es ist ein Krisen-Derby. Frankfurt ist in der Liga seit sechs Spielen sieglos, Mainz hat nur eine seiner vergangenen acht Partien gewonnen. Hinzu kommt: Den Gastgebern drohen beide Torhüter auszufallen, Wetklo ist gesperrt, Müller verletzt. «Wenn wir verlieren, ist Abstiegskampf angesagt. Wenn wir gewinnen, können wir uns ins Mittelfeld absetzen. Für die Eintracht gilt genau das gleiche», sagte 05-Manager Heidel. (Heimbilanz: 1 - 4 - 0 - 9:6 Tore)

SC Freiburg - VfB Stuttgart (Sonntag, 17.30 Uhr)

Nach der Pokal-Niederlage beim SCF hatte sich Stuttgart stabilisiert. Eine erneute Pleite in Freiburg aber würde den VfB nach zuletzt vier sieglosen Spielen weit zurückwerfen. Freiburg braucht selbst dringend einen Dreier. In der Europa League schonte der SC deshalb fast die komplette Stammelf für das vierte Landes-Duell in diesem Jahr. Auf den gesperrten Sorg muss der SCF aber ebenso verzichten wie der VfB auf Rüdiger. (Heimbilanz: 8-1-5, 21:12 Tore)

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen