Fußball : Braunschweig-Coach Lieberknecht setzt auf Lerneffekt

Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht bleibt gelassen.
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Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht bleibt gelassen.

Eintracht Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht setzt im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga auf den Lerneffekt bei seinen Profis.

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26. September 2013, 11:22 Uhr

«Die Spieler müssen wissen, dass der Gegner fehlerhaftes Verteidigen besser ausnutzt als in der zweiten Liga. Dort konnten sie einen Fehler drei-, viermal machen - dann kam erst der Punch. Das ist eine neue Situation, diesen Lernprozess muss jeder Einzelne durchmachen», sagte der 40 Jahre alter Fußball-Lehrer dem «Kicker».

Trotz des schwachen Saisonstarts des Aufsteigers mit fünf Niederlagen aus den ersten sechs Spielen will Lieberknecht sein Team nicht unter Druck setzen: «Ich gebe meinen Jungs sehr viel Zeit. Das ist ja die große Herausforderung, vor der wir stehen. Wir müssen zwingend mutig bleiben, auch wenn wir vermutlich noch öfters Niederlagen besprechen müssen.»

Der Eintracht-Coach hält sein Team auch gut genug für die Bundesliga - sie kassiere lediglich zu viele vermeidbare Tore. Auf die Frage, was ihm Hoffnung auf den ersten Sieg mache, antwortete Lieberknecht: «Mein unerschütterlicher Optimismus.» Nach sechs Spielen sind die Braunschweiger Tabellenletzter. Der Aufsteiger punktete bislang nur beim 1:1 gegen Nürnberg. Am Sonntag spielen die Niedersachsen gegen den VfB Stuttgart.

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