Bayern-Sportchef Sammer sauer auf spanischen Verband

 Javier Martínez stand gegen Eintracht Frankfurt nicht im Bayern-Kader. Foto: Andreas Gebert
Javier Martínez stand gegen Eintracht Frankfurt nicht im Bayern-Kader. Foto: Andreas Gebert

Frankfurt/München (dpa) - Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer hat den spanischen Fußballverband heftig gerügt.

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18. August 2013, 12:11 Uhr

Frankfurt/München (dpa) - Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer hat den spanischen Fußballverband heftig gerügt.

Die Iberer hätten die beiden Münchner Nationalspieler Javi Martínez und Thiago nach der Länderspielpause in einem äußerst schlechten Zustand zurück nach Deutschland geschickt, sagte Sammer nach dem 1:0-Bundesligasieg in Frankfurt nach übereinstimmenden Medienberichten.

«Javi kam in einem Zustand zurück, da habe ich für den spanischen Verband überhaupt kein Verständnis», äußerte Sammer und sprach von einer «Zumutung» und einer «Unverschämtheit». Der Fitnesszustand beider Profis habe stark zu wünschen übrig gelassen, so Sammer. Trainer Pep Guardiola hatte Martínez kurzfristig aus dem Aufgebot gestrichen und Millionen-Neueinkauf Thiago erst spät eingewechselt.

Die spanische Fußball-Nationalelf hatte unter der Woche ein Testspiel in Ecuardor mit 2:0 gewonnen. «Vielleicht hätten wir Thiago noch über Sydney oder Melbourne schicken müssen», fügte Sammer süffisant an. «Ich bin ja schon froh, wenn die Spieler überhaupt zurückkommen. Die Kommunikation mit dem Verband ist katastrophal. Die Einladungen kommen sauspät, und wir erfahren auch spät, wann die Spieler zurückkommen. So geht man nicht miteinander um.»

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