Neues vom HSV : Aufstellung: Christian Titz verändert Mannschaft auf fünf Positionen

Christian Titz, der neue Trainer des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV, gibt auf dem Trainingsplatz Anweisungen.

Christian Titz, der neue Trainer des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV, gibt auf dem Trainingsplatz Anweisungen.

Der HSV nimmt Anlauf auf die vermutlich letzte Chance. Mit Trainer Christian Titz soll ein Sieg eingefahren werden.

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17. März 2018, 15:00 Uhr

Hamburg | Rotation soll Erfolg bringen: Der neue Trainer Christian Titz hat die Mannschaft des Hamburger SV für das Spiel gegen Hertha BSC auf fünf Positionen verändert. Im Vergleich zur 0:6-Pleite bei Bayern München in der Vorwoche bietet der Nachfolger von Bernd Hollerbach Torhüter Julian Pollersbeck, die Mittelfeldspieler Matti Steinmann, Lewis Holtby und Tatsuya Ito sowie Stürmer Fiete Arp auf. Überraschend muss Abwehrchef Kyriakos Papadopoulos auf der Bank Platz nehmen. Sven Schipplock, André Hahn, Walace, Dennis Diekmeier und Vasilije Janjicic hatten es erst gar nicht in den Spieltagskader geschafft.

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Nach dem dritten Trainerwechsel in dieser Saison ist die Zuversicht unter den Anhängern des Hamburger SV nur leicht gewachsen. Zu tief sitzt die Enttäuschung nach 13 Spielen ohne Sieg und dem vorletzten Tabellenplatz. Aber der Anstiegskandidat aus der Hansestadt will am Samstag um 15.30 Uhr gegen Hertha BSC seine vielleicht letzte Chance im Kampf um den Klassenverbleib ergreifen.

Der Tausch von Bernd Hollerbach zu Christian Titz auf dem Trainerposten ist gewissermaßen der letzte Strohhalm, an den sich der Verein klammert.

Titz verbreitete Optimismus nach den ersten Trainingseinheiten. „Wir haben eine große Chance, das Spiel zu gewinnen. Dann sehe ich reelle Chancen, dass wir noch vieles herumreißen können.“ Der 46-Jährige muss es schaffen, die Mannschaft vor allem in der Offensive zu beleben. Nur 18 Tore in 26 Spielen sind ein erschreckendes Armutszeugnis. Deshalb hat der Trainer in der Woche zahlreiche persönliche Gespräche geführt. Vor allem der zuletzt aussortierte Bobby Wood, der bislang nur ein Tor erzielt hat, strahlt wieder mehr Zuversicht aus.

33 Spieler durften in den vergangenen Tagen am Training teilnehmen, Titz wollte sich einen Eindruck verschaffen und eine größere Konkurrenzsituation schaffen. Nach der Übungseinheit am Freitag formierte er den 18er-Kader für das Hertha-Spiel. Die Erwartungshaltung stört den gebürtigen Mannheimer nicht. „Ich fühle mich sehr wohl in dem, was ich mache.“ Der Supporter-Club hat zur Unterstützung der Mannschaft aufgerufen. Spalier sollen die Fans stehen, wenn der Mannschaftsbus in das Volksparkstadion rollt. „Es ist sehr wichtig, dass uns die Fans so toll unterstützen“, sagte Titz.

Auch die Berliner haben Probleme. Seit vier Spieltagen haben sie nicht gewonnen und auch kein Tor geschossen. In sechs der neun Rückrundenspiele blieb Hertha ohne Tor. Erst ein Sieg in der Rückrunde sorgt nicht gerade für Selbstbewusstsein in der Hauptstadt. „Wir haben auswärts zuletzt gut ausgesehen“, sagte Trainer Pal Dardai trotzig. Unter anderem gelang den Berlinern ein 0:0 in München und ein 2:0 bei Bayer Leverkusen.

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