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Fußball : 96-Rückkehrer Huszti macht Mut für München: Eiskalt

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Szabolcs Huszti gilt als Topscorer von Hannover 96. Der ungarische Mittelfeldspieler kann ebenso gut Tore vorbereiten und erzielen. Das bewies er bei der Rückkehr nach einer Rot-Sperre eindrucksvoll.

Beim 2:1 gegen den FC Augsburg schlug Huszti die Flanke zum Ausgleich von Artur Sobiech und verwandelte in der 89. Minute einen Handelfmeter zum umjubelten Siegtor. «Der Elfmeter von Szabi war so überzeugend, dass es nur noch Freude macht», lobte Clubchef Martin Kind den Strategen. Huszti blieb trotz der aufgeheizten Atmosphäre eiskalt, sein Tor löste im Stadion Schunkelgesänge aus. «Es war schon wichtig, dass er da hingeht und selbstbewusst den Strafstoß verwandelt», sagte Trainer Mirko Slomka.

Allerdings merkte man dem Profi die Pause auch an. «Er ist nicht so überragend ins Spiel gekommen. Da fehlten noch einige Abläufe», schränkte Slomka ein. Der Sieg dank Huszti macht Hannover aber Mut für das DFB-Pokalspiel am Mittwoch bei Bayern München. «Da wollen wir eine Runde weiter kommen», kündigte der kecke Kapitän Lars Stindl an.

Am vorigen Spieltag hatte das 96-Team trotz guter Leistung 0:2 in München verloren. Da fehlte Huszti. Nun traut man sich eine Sensation zu. In der Liga gelang in 25 Anläufen nur ein Sieg bei den Bayern. Am 8. November 2006 hieß es 0:1, der Torschütze, na klar, hieß Huszti.

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erstellt am 22.Sep.2013 | 10:54 Uhr

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