zur Navigation springen
1. Bundesliga

17. Oktober 2017 | 06:42 Uhr

1. FC Nürnberg

vom

Die Trainer: Michael Wiesinger und Armin Reutershahn

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2013 | 05:33 Uhr

Die Trainer: Michael Wiesinger und Armin Reutershahn

Michael Wiesinger und Armin Reutershahn sollen den 1. FC Nürnberg in der Fußball-Bundesliga weiter auf Kurs halten. An Heiligabend schenkte sich der «Club» diese Lösung für die Nachfolge von Trainer Dieter Hecking, der vorher überraschend zum VfL Wolfsburg abgewandert war. «Wir haben alle Optionen intensiv geprüft und sind zu dem Entschluss gekommen, dass der Club mit dieser Konstellation die sportliche Herausforderung der Rückrunde bestreiten wird», erklärte Sportvorstand Martin Bader. «Mit Michael Wiesinger und Armin Reutershahn haben wir zwei Trainer aus den eigenen Reihen, die Vertrauen und hohe Akzeptanz genießen.» Wiesinger soll «die finalen Entscheidungen treffen und fungiert für Medien und Öffentlichkeit als Ansprechpartner», hieß es in der Vereinsmitteilung.

Der Star: Raphael Schäfer

Das Nürnberger Team gehört nicht zu den Tormaschinen der Bundesliga. Um so wichtiger, dass es in der Abwehr stimmt. Und die organisiert Raphael Schäfer. Der in Polen geborene Torwart kam 2008 vom VfB Stuttgart zum «Club» und entwickelte sich schnell zum absoluten Rückhalt seiner Mannschaft. Wenn er sein hohes Niveau voll erreicht, kann Schäfer auch Großchancen der Gegner vereiteln.

Das Ziel: Ruhiges Fahrwasser

Die vierte Bundesliga-Saison in Serie lockt, doch für den einstigen Fahrstuhl-Club zählt wieder nur der Klassenverbleib - und das möglichst früh. Eine erneut holprige Hinrunde will man in Nürnberg deshalb unbedingt vermeiden. «Wir wollen wieder einigermaßen ruhig durch die Saison kommen und wieder ein paar Highlights setzen», sagte Hecking. «Das wird aber schwer genug. Die Liga ist noch enger zusammengerückt», warnte er.

Die Mannschaft: Solide

Anders als in den Vorjahren konnte man diesmal - dank der Millionen aus dem Philipp Wollscheid-Transfer (Leverkusen) - selbst ein wenig Geld ausgeben. Aus Stuttgart kam Timo Gebhart, aus Japan Hiroshi Kiyotake. Beide kosteten ungefähr je eine Million Euro. «Wir haben gesehen, dass wir in der abgelaufenen Saison eine der Mannschaften mit den meisten Ballverlusten waren», erklärte Hecking. Deshalb lag in der langen Vorbereitung besondere Aufmerksamkeit auf der Passgenauigkeit. «Ich bin mir sicher, dass wir mit Kiyotake und Gebhart zwei Spieler dazubekommen haben, die dieses Problem abstellen helfen können», sagte Hecking.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Raphael Schäfer, 22 Patrick Rakovsky, 30 Alexander Stephan

Abwehr: 3 Per Nilsson, 4 Marcos Antonio, 15 Timm Klose, 19 Noah Korczowski, 21 Marvin Plattenhardt, 24 Berkay Dabanli, 25 Javier Horacio Pinola, 26 Timothy Chandler

Mittelfeld: 2 Timmy Simons, 5 Hanno Balitsch, 7 Markus Feulner, 10 Timo Gebhart, 13 Hiroshi Kiyotake, 17 Mike Frantz, 20 Muhammed Ildiz, 23 Adam Hlousek, 28 Mu Kanazaki

Angriff: 8 Sebastian Polter, 9 Tomas Pekhart, 14 Robert Mak, 27 Markus Mendler, 29 Roussel Ngankam, 33 Alexander Esswein

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: Februar 2013)

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen