Fußball : Wirbel in Spanien um Pannenserie eines Schiedsrichters

Ein Schiedsrichter sorgt in Spanien für Schlagzeilen.
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Ein Schiedsrichter sorgt in Spanien für Schlagzeilen.

Der spanische Fußball-Schiedsrichter César Muñiz Fernández hat mit einer Serie von haarsträubenden Fehlentscheidungen für Schlagzeilen gesorgt.

shz.de von
03. November 2013, 14:52 Uhr

Bei der Erstligapartie UD Almería gegen Real Valladolid (1:0) ließ der 43-Jährige den Siegtreffer der Andalusier gelten, obwohl der Angreifer Rodri den Ball eindeutig mit der Hand ins Tor befördert hatte.

Eine Woche zuvor hatte der Unparteiische im Spiel UD Levante gegen Espanyol Barcelona (3:0) den Platzherren einen Elfmeter zugesprochen, obwohl das Foul am Stürmer El Zhar mehr als einen Meter außerhalb des Strafraums verübt worden war. «Muñiz sieht nicht ganz klar», titelte das Sportblatt «Marca».

Dabei war der Referee bis vor kurzem nach mehreren Fehlentscheidungen vom Fußballverband (RFEF) für einen Monat aus dem Verkehr gezogen worden. Er hatte beim 3:2-Sieg des FC Barcelona gegen den FC Sevilla den Andalusiern die Anerkennung eines legalen Treffers verweigert. Beim 2:1-Sieg von Real Madrid beim Aufsteiger FC Elche sprach er den Madrilenen in der Nachspielzeit einen höchst umstrittenen Elfmeter zu, den Cristiano Ronaldo zum Siegtreffer nutzte.

Dies führte dazu, dass der RFEF-Schiedsrichterausschuss den Referee öffentlich rügte. Der Verband ließ ihn vier Spieltage lang keine Erstliga-Partien pfeifen und verbannte ihn - wie man in Spanien sagt - «in den Kühlschrank».

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