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Kritik seit Transfer zu Inter Mailand : Podolski: „Die Leute wollen einen am Boden sehen“

vom

Der 29-Jährige zeigt bei Inter Mailand schwache Leistungen. Die Folge: Es hagelt Kritik am Ex-Bundesligaprofi.

shz.de von
erstellt am 03.Mär.2015 | 16:50 Uhr

Mailand | Der deutsche Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski geht gelassen mit der heftigen Kritik seit seinem Wechsel zu Inter Mailand um. „Das muss man im Profifußball wegstecken“, sagte der 29-Jährige „Sport1“ (Dienstag). „Wichtig ist, dass man weiß, was man an sich verbessern muss. Die Leute wollen einen immer am Boden sehen.“

Der Angreifer wartet knapp zwei Monate nach seinem Wechsel vom FC Arsenal in die Serie A noch immer auf sein erstes Tor. Nach zuletzt schwachen Leistungen wurde er in Italien scharf kritisiert. „Das halbe Jahr war für mich ganz schwer. Ich habe keinen Rhythmus gehabt“, gab Podolski mit Blick auf seine ersten Monate in Italien zu. „Was einfach fehlt, ist das Tor, was ich mir auch erhoffe. Man kann nicht auf einen Schalter drücken.“ Sein Ziel sei es, jedes Spiel gut zu spielen und zu treffen. „Aber aktuell hakt es noch“, sagte der Ex-Bundesligaprofi, der noch bis zum Saisonende ausgeliehen ist.

Im Duell seines Clubs mit dem Bundesliga-Zweiten VfL Wolfsburg im Achtelfinale der Europa League erwartet Podolski ein „schweres Spiel“. „Die Wolfsburger sind in der Offensive sehr stark. Das haben sie in der Bundesliga bewiesen. Sie sind auch in der Europa League souverän weitergekommen. Es wird ein hartes Spiel“, sagte Podolski, der in der Europa League nicht spielberechtigt ist. Der Grund: Er war bereits in der Gruppenphase der Champions League für den FC Arsenal im Einsatz. Gleiches gilt für Neuzugang Xerdan Shaqiri – er spielte für Bayern München. Das Problem für den Ex-Kölner: Es darf nur ein Spieler, der in der laufenden Saison für einen anderen Verein in einem anderen Wettbewerb auflief, laut Regularien nachnominiert werden. Die Wahl fiel auf den Schweizer, Podolski muss in der Europa League zuschauen.

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