Spanischer Supercup : Messi will gegen Real fünfjährige Durststrecke beenden

Ist mit dem FC Barcelona im Supercup gegen Real Madrid gefordert: Lionel Messi.
Ist mit dem FC Barcelona im Supercup gegen Real Madrid gefordert: Lionel Messi.

Die neue Saison hat gerade erst begonnen, da strebt Real Madrid schon wieder nach Titeln. Der Meister will in einem doppelten Clásico gegen den Pokalsieger FC Barcelona den spanischen Supercup holen.

shz.de von
11. August 2017, 15:57 Uhr

 Nach seinem Triumph im europäischen Supercup gegen Manchester United greift Champions-League-Sieger Real Madrid gegen Erzrivale FC Barcelona bereits zum zweiten Titel der neuen Saison.

Ohne den gesperrten Luka Modric treten die Königlichen um Weltmeister Toni Kroos und Weltfußballer Cristiano Ronaldo am Sonntag zum Hinspiel des spanischen Supercups im Camp Nou an. Die Entscheidung fällt im Rückspiel drei Tage später im Madrider Santiago Bernabéu.

Primera-División-Meister Real Madrid strebt den ersten Supercopa-Sieg seit 2012 sowie den 10. Triumph insgesamt an. «Am Sonntag haben wir ein sehr schweres Spiel», warnte Trainer Zinédine Zidane nach dem Erfolg gegen die Engländer seine Schützlinge. Gegen den Pokalsieger der letzten Saison will sich der Franzose nach der 2:3-Testspielpleite Ende Juli in Miami keinen erneuten Ausrutscher leisten.

Rekordsieger FC Barcelona könnte derweil die Trophäe, um die seit 1982 gespielt wird, zum dritten Mal in Serie und zum 13. Mal insgesamt holen. Für Barça-Star Lionel Messi gibt es am Sonntag aber auch eine persönliche Herausforderung: Er will eine Durststrecke beenden: Seit Oktober 2012 trifft der Argentinier im Camp Nou gegen Real nicht mehr ins Netz. Bei den letzten fünf Clásicos ging er vor eigenem Publikum leer aus.

Ronaldo, der seinen Urlaub erst kürzlich beendet hatte und gegen seinen Ex-Club aus Manchester deshalb erst in der 83. Minute eingewechselt worden war, soll laut Medien in Barcelona erneut auf der Bank Platz nehmen. «Er ist noch nicht fit für ein ganzes Spiel», schrieb die Madrider Sportzeitung «Marca». Der Portugiese solle höchstens 40 bis 45 Minuten eingesetzt werden und am Mittwoch in Madrid auch nur etwa eine Stunde spielen, hieß es.  

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