Nach Not-OP bei Ex-Trainer : Man United plant «Geste der Unterstützung» für Ferguson

Alex Ferguson durfte die Intensivstation verlassen.
Alex Ferguson durfte die Intensivstation verlassen.

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United plant im letzten Heimspiel der Saison nach Informationen der Zeitung «Guardian» eine «Geste der Unterstützung» für seinen langjährigen Erfolgstrainer Sir Alex Ferguson.

shz.de von
10. Mai 2018, 13:52 Uhr

Der 76-Jährige war wegen einer Gehirnblutung am Wochenende notoperiert worden. Wie Man United mitteilte, konnte Sir Alex die Intensivstation des Krankenhauses aber inzwischen wieder verlassen. Sein früherer Club empfängt am Sonntag den FC Watford.

Der momentane United-Trainer José Mourinho äußerte sich am Mittwoch ebenfalls hoffnungsvoll, dass Sir Alex wieder komplett gesund wird. «Wir sind sehr, sehr zuversichtlich», sagte er. Der Rekordmeister und derzeitige Tabellenzweite tritt am Donnerstagabend bei West Ham United an. Auf die Frage, ob Fergusons Situation einen Einfluss auf das Spiel habe, sagte Mourinho: «Wenn es einen Zusammenhang gibt, dann kann ich mir nur einen positiven Einfluss vorstellen.»

Sir Alex Ferguson war von 1986 bis 2013 Trainer von Man United. Mit dem Club gewann der Schotte 13-mal die englische Meisterschaft, zweimal die Champions League, fünfmal den FA Cup und viermal den Ligapokal. Damit ist er der erfolgreichste Trainer im englischen Fußball. 1999 gelang ihm das Triple aus Meisterschaft, Königsklasse und FA Cup. Im selben Jahr wurde er von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen.

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