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Fußball : Chile und Ecuador sichern sich WM-Ticket

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Das Südamerika-Feld für die WM 2014 ist bestellt. Neben dem gesetzten Gastgeber Brasilien laufen Argentinien, Kolumbien, Chile und Ecuador 2014 bei der Weltmeisterschaft auf. Uruguay muss in die Playoff-Runde.

Denn obwohl La Celestes den Gruppenersten Argentinien am Dienstag 3:2 (2:2) besiegte, reichte es nicht für die reguläre Qualifikation. «Gut aufgestellt für Jordanien», titelte die uruguayische Zeitung «El Observador» nach dem Abpfiff, denn Uruguay muss nun ins Playoff gegen Jordanien.

Chile bezwang Ecuador im heimischen Estadio Nacional in Santiago de Chile mit 2:1 (2:0). Damit robbte sich «La Roja» in der Quali-Tabelle auf Platz drei vor. Ecuador blieb bei 25 Punkten. Die hat auch Uruguay nach seinem Sieg, aber letztlich zählte das bessere Torverhältnis der Ecuadorianer. Dabei hätten Chile und Ecuador schon ein Unentschieden gereicht. Aber von einem «Waffenstillstand» war von Beginn an nichts zu spüren. Beide Seiten wollten gewinnen und sich nicht mit einem lauen Remis in die WM schmuggeln.

Für Uruguay war der Ausgang zwar enttäuschend, aber wohl auch erwartet worden. Die Situation ist nicht neu, denn der WM-Vierte von 2010 in Südafrika und amtierender Titelträger der Copa América ging bereits in den vergangenen drei WM-Ausscheidungen in die Playoffs, zweimal dabei mit gutem Ende. Trotz des Playoff-Makels wartet das Team mit einer Bestmarke auf: Torschützenkönig ist Luis Suárez vom FC Liverpool mit elf Treffern. Da konnte selbst der argentinische Superstar Lionel Messi nicht mithalten (10 Treffer).

In Chile wurde nach dem Sieg gefeiert. Alexis Sánchez, der die Chilenen in der 35. Minute mit einem Kopfballtreffer in Führung brachte, formulierte euphorisch gleich mal große Ziele. «Das ist noch nicht vorbei. Ich will, dass wir Weltmeister werden», sagte der Profi des FC Barcelona. Dieses Ziel haben natürlich auch 31 andere Mannschaften - allen voran Argentinien, das nur zu gerne den Titel in Brasilien holen würde.

Argentinien war gegen Uruguay ohne Messi angetreten. Die beiden Tore für die Albiceleste schossen Maxi Rodriguez (15./41. Minute); für Uruguay trafen Cristian Rodríguez (6.), Luis Suárez (Elfmeter/34.) und Edison Cavani (49.). «Argentinien hat wenig gewagt und Uruguay zu sehr ins Spiel gebracht», lautete die nüchterne Bilanz der Zeitung «Clarin». Neben den beiden entscheidenden Spielen gab es dann noch die muntere Partie zwischen Paraguay und Kolumbien, die in Asunción mit 1:2 (1:1) endete. Zudem spielte am Dienstagabend noch Peru gegen den Gruppenletzten Bolivien 1:1 (1:1).

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erstellt am 16.Okt.2013 | 07:10 Uhr

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