Fußball : Bosnien im Vorteil bei Fernduell mit Griechen

Edin Djeko (l) kommt gegen den Liechtensteiner Andreas Christen zum Schuss. Fehin Demir
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Edin Djeko (l) kommt gegen den Liechtensteiner Andreas Christen zum Schuss. Fehin Demir

Die Fußball-Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina hat beste Chancen, sich auf direktem Wege für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Brasilien zu qualifizieren.

shz.de von
11. Oktober 2013, 23:03 Uhr

Das Team des früheren Bundesliga-Torschützenkönigs Edin Dzeko feierte am vorletzten Spieltag der Gruppe G einen 4:1 (4:0)-Pflichtsieg gegen Außenseiter Liechtenstein. Dzeko (27./39.) war schon vor der Pause zweimal erfolgreich, aus der weiter torhungrigen bosnischen Offensive trafen auch Zvjezdan Misimovic (34.) und Vedad Ibisevic (38.) vom VfB Stuttgart.

Dagegen ist Ex-Europameister Griechenland trotz eines 1:0 (1:0) gegen die Slowakei im Fernduell am letzten Spieltag nur Außenseiter. Der Siegtreffer war ein Eigentor des Slowaken Martin Skrtel kurz vor Ende der ersten Halbzeit. Einen eigenen Heimsieg am Dienstag gegen Liechtenstein vorausgesetzt, ist Platz eins für die Griechen nur noch im Falle eines Punktverlusts der Bosnier in Litauen realistisch.

Die bei Punktgleichheit relevante Tordifferenz spricht mit +23 klar für die Bosnier. Griechenlands Minimalisten kommen hier nur auf einen Wert von +6. Der Gruppenzweite hat im November in zwei Playoff-Spielen noch eine Chance auf die Qualifikation für die WM.

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