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Neues vom HSV : Ausgesperrte Fans, Santos-Transfer und Gisdols Saisonziel

vom
Aus der Onlineredaktion

Die Hamburger haben großen Respekt vor dem Drittligisten VfL Osnabrück. Markus Gisdol gibt ein Saisonziel aus.

von
erstellt am 09.Aug.2017 | 15:33 Uhr

Hamburg | Vor dem DFB-Pokal-Spiel beim VfL Osnabrück am Sonntag (15.30 Uhr) schottet sich der HSV ab. Noch nicht am trainingsfreien Mittwoch. Aber ab Donnerstag. Dann beginnen die Vorbereitungen für das Pokalspiel in der ersten Runde. Und offenbar zollen Markus Gisdol und sein Team dem Drittligisten aus Niedersachsen großen Respekt und zeigen sich vollends fokussiert: Trainiert wird am Donnerstag, Freitag und Sonnabend unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

„Es ist brutal ekelig, hier zu spielen“

Ahmet Arslan im Trikot vom VfL Osnabrück.

Ahmet Arslan (r.) im Trikot vom VfL Osnabrück.

Foto: imago/pmk
 

Besonders heiß auf das Spiel ist auch Ahmet Arslan. Der 23-jährige Deutschtürke war von 2014 bis 2016 noch beim HSV unter Vertrag, stand für die Profis jedoch nur einmal auf dem Platz. Dafür absolvierte er 63 Spiele in der Regionalliga-Mannschaft. Für den VfL bestritt er in der laufenden Saison bereits vier Spiele, in der vergangenen Spielzeit waren es 23, Arslan traf dabei auch zwei Mal ins gegnerische Gehäuse. Auch gegen den HSV will Arslan mit seinem Team im Stadion an der Bremer Brücke etwas reißen: „Wir sind Vollblut-Fußballer und spielen, um zu gewinnen. Wir werden uns nicht ergeben, wollen bestmöglich dagegenhalten und unsere Chance nutzen“, zitiert der HSV Arslan auf seiner Internetseite. „Der Heimvorteil könnte dabei zu einem Plus für uns werden. Ich habe schon oft von gegnerischen Spielern gehört, dass es brutal ekelig ist, hier zu spielen.“

Transfer-Wirbel um Douglas Santos

Douglas Santos könnte den HSV verlassen. /Archiv
Douglas Santos könnte den HSV verlassen. /Archiv Foto: Daniel Reinhardt

Seit dem Abgang von Matthias Ostrzolek zu Hannover 96 ist Douglas Santos auf der linken Verteidigerposition beim HSV die einzig verbliebene Alternative, obwohl der Brasilianer zum Saisonende noch als Verkaufskandidat galt. Diese Einstellung änderte sich, nachdem die Hanseaten bisher auf dem Transfermarkt für die Santos-Position nicht fündig wurden. Der 23-Jährige ist daher erstmal unverzichtbar, könnte aber gehen, wenn Ersatz da ist, hatte Sportchef Jens Todt angekündigt. Und Santos ist bereit umtriebig. Angeblich  strebt er einen Wechsel zum PSV Eindhoven an. Der niederländische Klub würde wohl die Ablösesumme von 7,5 Millionen Euro zahlen. Ebenso soll nun der AS Saint-Étienne Interesse angekündigt haben, berichten verschiedene Medien. Ein Wechsel von Santos würde wohl wahrscheinlich werden, käme der HSV bei einem möglichen Transfer von Wunschkandidat Konstantinos Stafylidis vom FC Augsburg weiter.

Gisdols Saisonziel

HSV-Coach Markus Gisdol.
HSV-Coach Markus Gisdol. Foto: Ingo Wagner
 

HSV-Coach Markus Gisdol erwartet eine spannende Saison. „Wahrscheinlich wartet die stärkste Liga auf uns, die es jemals in Deutschland gab“, sagte 47-Jährige der „Fußball Bild“. Als Saisonziel für die Norddeutschen gab der Trainer einen Platz im Mittelfeld aus. „Legt man alleine die Tabelle zu Grunde, wäre ein Platz im gesicherten Mittelfeld, ein Rang zwischen acht und zwölf, ein großer Schritt für uns“, sagte er.

In der vergangenen Saison war der HSV erst am letzten Spieltag durch einen 2:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg auf Rang 14 geklettert und hatte damit die Relegation vermieden. Mit der bisherigen Saison-Vorbereitung ist Gisdol zufrieden. „Wir sind im Plan“, sagte er. „Das gilt sowohl für den körperlichen Zustand, da haben die Jungs klasse mitgezogen, als auch für die taktische Verfassung.“

Gotoku Sakai bleibt HSV-Kapitän

Auch in der kommenden Saison trägt Gotoku Sakai die Kapitänsbinde. Seine Stellvertreter sind Mergim Mavraj und Kyriakos Papadopoulos.

 

mit Material der dpa

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