HSV gegen Werder Bremen 103. Nordderby: Verschärfte Sicherheit, Kampf gegen Abstieg

Von dpa | 27.11.2015, 14:51 Uhr

Mehr Personal, kein Alkohol: Nach den Anschlägen in Paris sind die Sicherheitskräfte beim Nordderby alarmiert. Pierre-Michel Lasogga ist wieder fit.

Großveranstaltungen stehen noch immer unter dem Eindruck der Terroranschläge in Paris. Deswegen verbietet die Polizei auch für die Partie Hamburger SV gegen Werder Bremen Alkohol und Pyrotechnik.

Werder ist seit acht Heimspielen gegen den HSV unbesiegt, seit fünf sogar ohne Punktverlust. Und im ersten Spiel mit den Hamburgern kassierte Coach Bruno Labbadia im April eine empfindliche 0:1-Schlappe. Aber nach dem Wolfsburg-Debakel und nur 13 Punkten werden die Bremer im mit 42.100 Besuchern ausverkauften Weserstadion mit dem Rücken zur Wand kämpfen.

Sätze, die bei Sportchef Thomas Eichin gar nicht gut ankommen. „Den Blödsinn muss ich mir nicht mehr anhören. Wir müssen nicht über früher reden, was früher war. Wir leben im Heute, nicht im Gestern“, sagte der Bremer Geschäftsführer.

„Ich glaube, dass wir in die richtige Richtung unterwegs sind, das gilt es zu unterstreichen. Deswegen ist es ein ganz wichtiges Spiel“, ergänzte Beiersdorfer, der wie Labbadia für beide Clubs gespielt hat.

HSV-Stürmer Pierre-Michel Lasogga hat sich derweil wieder fit gemeldet für das Nordderby. „Alles roger! Lasogga ist wieder fit und beim Abschlusstraining dabei“, twitterte der Hamburger SV am Freitag. Dazu postete der Verein ein Foto des Angreifers mit nach oben gerecktem Daumen. Der Einsatz des 23-jährigen Lasogga, der in der laufenden Saison bisher sechs Tore erzielt hat, war zuvor fraglich. Er hatte sich am Donnerstag wegen eines Magen-Darm-Infektes in ärztliche Behandlung begeben.