Neues vom HSV : Angebot für Stürmer Jann-Fiete Arp – Immer noch Ärger um Hollerbach-Wechsel

Hamburgs Jann-Fiete Arp. /Archiv
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Hamburgs Jann-Fiete Arp. /Archiv

Der HSV will Arp langfristig an den Verein binden und legt ein Angebot mit einem verbesserten Gehalt vor.

shz.de von
30. Januar 2018, 13:50 Uhr

Hamburg | Der Hamburger Sportverein soll dem 18-Jährigen Fiete Arp nach Informationen der „Sport Bild“ ein unterschriftsreifer Vertrag zu deutlich verbesserten Konditionen vorgelegt haben. Sein jetziger läuft bis 2019, das neue Arbeitspapier könnte bis 2023 gehen.

„Es war mit der Arp-Seite ein positives und intensives Gespräch. Wir haben ihm ein vertretbares, gutes Angebot gemacht. Dass wir ihn langfristig binden wollen, ist klar. Wir haben ihm mitgeteilt, dass es aus unserer Sicht sinnvoll ist, wenn er bleibt. Jetzt liegt es an dem Spieler“, sagte der HSV-Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen der Fachzeitschrift. Stürmer Jann-Fiete Arp trainierte vor dem wichtigen Bundesliga-Spiel gegen Hannover 96 am Sonntag (18 Uhr) individuell.

Altintas wird ausgeliehen

Der HSV leiht Batuhan Altintas bis zum Ende der Spielzeit an den türkischen Zweitligisten Giresunspor FK aus. Dies teilten die Hamburger am Dienstag mit. Der Angreifer war zuletzt an Malatyaspor verliehen, davor an Kasimpasa. Der Vertrag des 21 Jahre alten Offensivspielers läuft beim HSV noch bis 2019.

Streit um HSV-Trainer Bernd Hollerbach

Fußball-Drittligist Würzburger Kickers hat nach eigenen Angaben noch keine rechtlich wirksame Einigung mit dem Hamburger SV über die Verpflichtung von Bernd Hollerbach als HSV-Coach erzielt. „Erst am Freitag erhielten wir ein schriftliches und offizielles Angebot des HSV. Ohne auf Details eingehen zu wollen, entspricht dieses allerdings nicht unseren Vorstellungen – und in der Form auch nicht der Wertigkeit der Personalie“, sagte Vorstandschef Daniel Sauer in einer Vereins-Mitteilung. Dies habe er den HSV-Vorstandschef Heribert Bruchhagen auch noch einmal mitgeteilt. Vom HSV gab es auf Anfrage zunächst keine Stellungnahme.

Da vom HSV bisher kein neues Angebot eingegangen sei, wollten die Kickers am Montag einen konkreten Vorschlag unterbreiten. „Wir werden dem HSV darin eine Frist bis Mittwoch, 31. Januar, 12:00 Uhr setzen“, betonte Sauer. Bruchhagen hatte am Vortag erklärt, die Clubs hätten bereits eine Lösung gefunden. Geplant sei ein Ablösespiel für Hollerbach in Würzburg. Die Einnahmen blieben bei den Kickers. „Sollte das Spiel nicht zustande kommen, gibt es eine Ausgleichszahlung unsererseits“, meinte Bruchhagen. „Das muss Würzburg selbst entscheiden, welche Variante sie möchten.“

Eine Einigung zwischen beiden Verein ist nötig, da der 48 Jahre alte Ex-Profi Hollerbach beim ehemaligen Zweitligisten noch unter Vertrag stand, als er von den Hanseaten am vergangenen Montag als Nachfolger von Markus Gisdol bis Juni 2019 verpflichtet wurde. Hollerbach hatte die Würzburger 2016 in die 2. Liga geführt, war aber im Folgejahr mit dem Club abgestiegen und war von seinem Amt zurückgetreten.

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