Klagen abgewiesen : Nach Streit mit AfD: Verfahren gegen Eintracht-Präsident Fischer eingestellt

Gegen Peter Fischer lag eine Anzeige wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung vor. Foto: dpa/Frank Rumpenhorst
Gegen Peter Fischer lag eine Anzeige wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung vor. Foto: dpa/Frank Rumpenhorst

Die AfD Hessen hatte Anfang des Jahres Strafanzeige gegen Peter Fischer gestellt.

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17. Oktober 2018, 11:45 Uhr

Frankfurt | Nach einem Streit zwischen Peter Fischer und der AfD hat die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen den Präsidenten von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt eingestellt. Anfang des Jahres hatten die Landesprecher der AfD Hessen Strafanzeige gegen Fischer wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung gestellt. Die Klagen seien nun abgewiesen worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwochmorgen.

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Den Klagen vorausgegangen war ein öffentlicher Schlagabtausch des Eintracht-Präsidenten mit der AfD Hessen. Ende 2017 hatte Fischer in einem Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" gesagt: "Es verträgt sich nicht mit unserer Satzung, AfD zu wählen." Nach Kritik aus der AfD legte er in einem Gespräch mit dem Hessischen Rundfunk nach: "Es gibt für die braune Brut keinen Platz. Solange ich da bin, wird es keine Nazis bei Eintracht Frankfurt geben." Die AfD Hessen hatte danach angekündigt, juristische Schritte gegen Fischer zu prüfen.

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