Nationalspieler von Bayer Leverkusen : Julian Brandt hat eine für sein Alter ungewöhnliche Abneigung

Julian Brandt hat eine Abneigung gegen soziale Netzwerke.
Julian Brandt hat eine Abneigung gegen soziale Netzwerke.

Julian Brandt "hasst" laut eigener Aussage soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter. Doch er hat keine Wahl.

shz.de von
06. November 2018, 15:45 Uhr

Leverkusen | Fußball-Profi Julian Brandt hat eine ungewohnt harsche Abneigung gegen soziale Netzwerke kundgetan, muss sich nach eigener Aussage als Nationalspieler aber trotzdem widerwillig in diesen präsentieren. "Ich habe von Facebook und Twitter überhaupt keinen Plan", sagte Brandt in einem Fantalk seines Vereins Bayer Leverkusen: "Ich hasse diese Plattformen über alles. Aber ich muss sie halt benutzen."

Er selbst habe sich "jahrelang dagegen gesträubt", sagte der 22-jährige Brandt: "Aber dadurch, dass immer mehr über diese Plattformen läuft, hast du irgendwann keine andere Wahl. Die Leute sagen: Irgendwann musst du was machen. Spätestens, wenn du bei einer WM dabei bist, musst du das tun." Im Sommer war der Offensivspieler bei der Weltmeisterschaft in Russland dabei.

Er selbst habe bei Facebook und Twitter zwar Accounts, "aber ich bin da nicht selbst aktiv, ich lasse sie bedienen". Seinen Instagram-Account pflege er schon selbst, erklärte Brandt, "aber auch da bin ich nicht der Typ, der jede Stunde was updaten muss."

Laut verschiedener Statistiken nutzen in Deutschland bis zu 98 Prozent der 14 bis 29-Jährigen soziale Medien wie Facebook, Twitter oder Instagram.

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