Im Video : Kurioser TV-Auftritt: Dieser BVB-Star ist ein Kopfrechnen-Genie

Von den BVB-Spielern kann einer besonders gut mit Zahlen umgehen.
Von den BVB-Spielern kann einer besonders gut mit Zahlen umgehen.

Das Vorurteil des "dummen Fußballers" hat ein Dortmund-Spieler beim Auftritt in einer TV-Show eindrucksvoll entkräftet.

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13. November 2018, 10:57 Uhr

Zürich | Schon in der Grundschule lernen Kinder das Kopfrechnen. Drei mal drei ist neun, vier mal fünf ist zwanzig und so weiter. Doch wenn es über den Zahlenbereich zwischen eins und zehn hinausgeht, kann es ohne Taschenrechner schwierig werden. Nicht so für Manuel Akanji. Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund hat in einer Schweizer TV-Show des Senders SRF seine Kopfrechnen-Künste unter Beweis gestellt.

Moderator Rainer Maria Salzgeber ließ einen weiblichen Studiogast eine Matheaufgabe stellen, bei der sie Zahlen zwischen elf und 99 wählen sollte. Die Frau wollte von Akanji wissen, wie viel 24 mit 75 multipliziert ist. Noch bevor der Moderator die Zahlen in einen Taschenrechner eingeben konnte, hatte der Schweizer Nationalspieler bereits das Ergebnis parat: 1800. "Das war ja auch nicht schwierig", sagte Akanji schmunzelnd.

Am Wochenende gewann Manuel Akanji (Mitte) mit dem BVB das Topspiel gegen Bayern München.
imago/DeFodi
Am Wochenende gewann Manuel Akanji (Mitte) mit dem BVB das Topspiel gegen Bayern München.

Zu schwierig? Das wollte Salzgeber nochmal genau wissen und der Studiogast dachte sich eine neue Aufgabe aus: 33 mal 97. Dieses Mal musste der 23-Jährige zwar etwas länger nachdenken, das richtige Ergebnis (3201) hatte er trotzdem knapp vor dem Taschenrechner.

Schon in der Schule an Zahlen interessiert

Das lustige Rechenspiel kam zustande, nachdem die TV-Show einen Einspieler zeigte, in dem Freunde von Akanji erzählten, dass der Fußballer schon früher ein großes Zahlentalent gewesen sei. Sie behaupteten: "Manuel multiplizierte schneller im Kopf als wir mit dem Rechner." Das stellte er beeindruckend unter Beweis.

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Auf die Frage, woher das Talent kommt, erzählte der Innenverteidiger, dass er sich schon in der Schule für Zahlen interessierte. Sein Lehrer habe häufig kleine Wettbewerbe organisiert – diese habe er meistens gewonnen. Das verwundert nach diesem Video wahrscheinlich kaum jemanden. Der Moderator der Sendung stellte im Anschluss auch klar: "Da war nichts abgesprochen. [...] "Ich habe ihn einzig vor der Sendung gefragt, ob ich ihn herausfordern dürfe, da ich ihn nicht überrumpeln wollte", sagte Salzgeber der Zeitung "Blick".

Hüftprobleme: Akanji muss Nationalmannschaft absagen

Akanji wechselte in der Winterpause der Saison 2017/18 vom FC Basel für geschätzt 21,5 Millionen Euro zum BVB. In der aktuellen Saison stand er in neun Bundesligaspielen auf dem Platz und erzielte dabei beim 7:0-Erfolg der Dortmunder gegen den 1. FC Nürnberg ein Tor. Eigentlich sollte er in dieser Woche mit der Schweizer Nationalmannschaft gegen Katar und Belgien spielen. Allerdings machen ihm Hüftprobleme einen Strich durch die Rechnung.

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