Veränderung auf fünf Positionen : Trotz 1:2-Niederlage in Frankreich: Verjüngte DFB-Elf überzeugt

Timo Werner überzeugte zusammen mit Serge Gnabry und Leroy Sané im Angriff.
Timo Werner überzeugte zusammen mit Serge Gnabry und Leroy Sané im Angriff.

Die deutsche Nationalmannschaft steht nach dem 1:2 gegen Frankreich vor dem Abstieg – die DFB-Elf in der Einzelkritik.

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16. Oktober 2018, 22:46 Uhr

Paris | Manuel Neuer (32 Jahre, Torwart): Wurde in der 52. von Kylian Mbappé geprüft, zeigte einen überragenden Reflex. Ansonsten kaum geprüft, was ein Lob für seine Vorderleute bedeutet. Bei Flanken und Ecken wirkte er sicherer als noch zuvor in Amsterdam.

Niklas Süle (23 Jahre, Innenverteidiger): Ersetzte den verletzten Jerome Boateng und machte dabei eine bessere Figur als sein Teamkollege gegen die Niederlande zuvor. Störte unter anderem Olivier Giroud entscheidend bei einer Chance kurz vor der Halbzeitpause.

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Mats Hummels (29 Jahre, Innenverteidiger): Wirkte gegen den Blitzschnellen Kylian Mbappé oft fahrig, machte nicht immer einen sicheren Eindruck. Seine fehlende Schnelligkeit stellte ihn oft vor großen Problemen. Verursachte in der 79. Minute einen Elfmeter.

Matthias Ginter (24 Jahre, Innenverteidigung, bis zur 83. Minute): Ein ganz souveränes und unaufgeregtes Spiel. Mit einigen sehenswerten Spieleröffnungen in Richtung Toni Kroos sorgte Ginter für Entlastung.

Thilo Kehrer (22 Jahre, rechtes Mittelfeld): Der Startelfdebütant überzeugte durch Ruhe in der Defensive sowie schnelles Umschaltspiel in Angrifssituationen. Strahlte in der Offensive sogar das ein oder andere Mal Gefahr aus – ein gelungener Einstand.

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Nico Schulz (25 Jahre, linkes Mittelfeld): Schaffte den Spagat zwischen Offensive und Defensive. Im Vergleich mit Thilo Kehrer auf der rechten Seite gelang es Schulz jedoch nicht, allzu gefährlich im gegnerischen Strafraum aufzutauchen. Gefährliche Flanken gelangen indes schon.

Toni Kroos (28 Jahre, zentrales Mittelfeld): Erzielte das 1:0 per Elfmeter, souverän verwandelte er vom Punkt aus ins Eck. Auch sonst führte er das Team im Mittelfeld an und war Anspielstation Nummer eins zwischen Defensive und Offensive.

Joshua Kimmich (23 Jahre, zentrales Mittelfeld): Tauchte zwischenzeitlich ab, ließ sich phasenweise unter anderem auch in die Innenverteidigung fallen. Eine taktische Marschroute von Bundestrainer Joachim Löw? Agierte ansonsten recht giftig in den Zweikämpfen – das richtige Mittel.

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Serge Gnabry (23 Jahre, Rechtsaußen, bis zur 87. Minute): Ein guter Auftritt. Zusammen mit Leroy Sané und Timo Werner mischte er mit seiner Schnelligkeit die französischer Viererkette in einigen Situationen auf. Hatte in der 67. Minute durch einen strammen Distanzschuss das 2:1 auf dem Fuß.

Timo Werner (22, Mittelstürmer): Fühlte sich in der Mittelstürmer-Position sichtlicher wohler im Vergleich zum Niederlande-Spiel, als er über die Außen kommen musste. Bei Werner fehlten in einigen Situationen ein wenig das Glück, um sich mit einem Tor zu belohnen.

Leroy Sané (22 Jahre, Linksaußen, bis zur 75. Minuten): Holte den Elfmeter zum 1:0 heraus, vertändelte dann leichtfertig einen Konter in der 19. Minute, als er fast unbedrängt auf Hugo Loris zu lief, um dann einen schlechten Pass auf Timo Werner zu spielen. In der Folge traf er bessere Entscheidungen im Angriff, verlor in der Vorwärtsbewegung jedoch den ein oder anderen Ball.

Julian Draxler (25 Jahre, Linksaußen, ab der 75. Minute): Blieb unauffällig und konnte sich nicht mehr beweisen. Unglücklich: Kurz nach seiner Einwechslung kassiert die DFB-Elf das 1:2. So musste er sich taktisch schnell umstellen.

Julian Brandt (22 Jahre, Rechtsaußen, ab der 83. Minute): Konnte nichts mehr ausrichten.

Thomas Müller (29 Jahre, Rechtsaußen, ab der 87. Minute): Konnte nichts mehr ausrichten.

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