Überraschung geschafft: Zweitligist Holstein Kiel besiegt den Bundesligisten SC Freiburg und steht im DFB-Pokal-Achtelfinale.
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DFB-Pokal kompakt : Bayer erneut im Torrausch – Elfmeterdramen in Köln und Rostock

Debakel für Mönchengladbach, glückliche Dortmunder und spannende Partien in Köln und Rostock. Der Pokal hat Spaß gemacht.

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31. Oktober 2018, 22:51 Uhr

Hamburg | Szene des Abends

Druck habe er nicht verspürt, erklärte Marco Reus nach dem hart erkämpften 3:2-Sieg der Dortmunder nüchtern. Der BVB-Kapitän verwandelte einen Strafstoß in der 120. Minute und bewahrte seine Mannschaft vor dem Elfmeterschießen.

BVB-Kapitän Marco Reus behält in der letzten Minute der Verlängerung die Nerven und trifft per Strafstoß zum 3:2 gegen Union Berlin. Foto: imago/Matthias Koch
imago/Matthias Koch
BVB-Kapitän Marco Reus behält in der letzten Minute der Verlängerung die Nerven und trifft per Strafstoß zum 3:2 gegen Union Berlin. Foto: imago/Matthias Koch

Auch interessant: DFB-Pokal-Auslosung: Wann wird das Achtelfinale ausgelost?

Ergebnisse des Abends

Hansa Rostock - 1. FC Nürnberg 2:4 (1:0) n.E.

Weiche Flensburg - Werder Bremen 1:5 (1:3)

1. FC Köln - FC Schalke 04 5:6 (1:0) n.E.

Borussia Dortmund - 1. FC Union Berlin 3:2 (1:0) n.V.

Holstein Kiel - SC Freiburg 2:1 (1:1)

Arminia Bielefeld - MSV Duisburg 0:3 (0:3)

RB Leipzig - TSG Hoffenheim 2:0 (0:0)

Borussia Mönchengladbach - Bayer 04 Leverkusen 0:5 (0:2)

Spieler des Abends

Timo Werner: Er kam, sah und traf gleich doppelt. Der deutsche Nationalspieler wurde beim Stande von 0:0 zur zweiten Halbzeit eingewechselt und war der entscheidende Mann beim Sieg der Leipziger über die TSG Hoffenheim. Werner erzielte gleich zwei Tore in Minute 48. und 56.

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Die besten Tweets des Abends

Ein Werder-Fan jubelt über den Sieg in Flensburg während es bei den anderen drei 18.30-Uhr-Partien in die Verlängerung ging.

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Die Social-Media-Abteilung von Hansa Rostock entschuldigte sich schon vorab für "technische Probleme". Am Ende verlor der Drittligist erst im Elfmeterschießen.

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BVB-Kapitän Marco Reus bewahrte Dortmund mit seinem verwandelten Strafstoß vor dem Elfmeterschießen gegen Union Berlin.

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Für die Fernsehzuschauer war es ein besonderes Vergnügen gleich zwei Elfmeterschießen in Rostock und Köln parallel zu sehen.

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Nach dem 6:2 in Bremen gewann Bayer Leverkusen auch in Mönchengladbach deutlich. So langsam scheint es bei dem Team von Trainer Heiko Herrlich zu laufen.

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Die Stimmen zu den Spielen

Martin Harnik (Werder Bremen): "Der Gegner stand natürlich sehr tief, war aggressiv und kommt deshalb auch zum Ausgleich. Wir haben aber die passende Antwort gefunden. In Lübeck zu spielen war dazu auch noch ein Vorteil. Es war wie ein Heimspiel für uns."

Florian Kohfeldt (Trainer Bremen): „Schweres Spiel das wir souverän gewonnen haben. Gut organisierter Gegner, es war nicht einfach. Aber wir waren aufmerksam und konzentriert und haben unsere Aufgabe erfüllt.“

Mark Uth (Schalke 04): "Ich fühle mich gut. Es war wichtig, dass wir weitergekommen sind. Das nehmen wir mit in die Bundesliga. Ich wusste nicht, dass ich schon Gelb hatte. Aber es war ein Handspiel, da kann man schon mal Gelb-Rot geben."

Michael Köllner (Trainer Nürnberg): "Wir haben in den wichtigen Situationen die Ruhe bewahrt und waren im Elfmeterschießen die Glücklicheren gegen einen wie erwartet sehr starken Gegner"

Pavel Dotchev (Trainer Rostock): "Das Glück war heute nicht auf unserer Seite. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht".

Marco Reus (Borussia Dortmund): "Druck habe ich beim Elfmeter nicht verspürt. Solche Spiele hast du in einer Saison immer mal. Wichtig ist, dass du sie auch gewinnst."

Urs Fischer (Trainer Union Berlin): "Wir haben ein tolles Spiel gezeigt und waren ganz nahe an einer Sensation. Die Freude und der Stolz überwiegt."

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