Abstiegskampf in der 2. Bundesliga : 5:1 gegen Bochum: Klassenerhalt für St.Pauli ganz nah

Nach frühem Rückstand kämpft sich die Elf von Trainer Ewald Lienen zurück und fährt am Ende drei wichtige Punkte ein.

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17. Mai 2015, 17:30 Uhr

Der FC St. Pauli ist dem Verbleib in der 2. Fußball-Bundesliga einen großen Schritt näher gekommen. Im letzten Saison-Heimspiel feierte das Team von Trainer Ewald Lienen am Sonntag beim 5:1 (2:1) gegen den VfL Bochum ein kleines Schützenfest und kann die Rettung damit weiter aus eigener Kraft schaffen.

Die aktuelle Tabellensituation in der zweiten Liga:

Tabellenplatz Mannschaft Torverhältnis Punkte
13. Greuther Fürth -6 37
14. St. Pauli -10 37
15. 1860 München -8 36
16. FSV Frankfurt -13 36
17. Erzgebirge Aue -15 35
18. VfR Aalen -11 31

Vor 23.584 Zuschauern im erneut ausverkauften Millerntor-Stadion erzielten Lennart Thy (35./52. Minute), Marcel Halstenberg (45.+1), Christopher Buchtmann (49.) und Waldemar Sobota (83.) die Tore zum vierten Heimerfolg in Serie des Kiez-Clubs. Der ehemalige St.Pauli-Profi Michael Gregoritsch (4.) hatte die nur eine Halbzeit starken Gäste früh in Führung gebracht.

St. Pauli war geschockt nach dem Rückstand, den Buchtmann mit einem katastrophalen Fehlpass einleitete. Doch die Hanseaten zeigten große Moral und kämpften sich in die Partie zurück. Durch ein Tor unmittelbar vor und zwei weitere Treffer kurz nach der Pause kippte die Begegnung total: Der Rest war nur noch Party auf St. Pauli. Das fünfte Tor durch den eingewechselten Sobota rundete das Ganze ab.

Aufgestiegen ist derweil der FC Ingolstadt. Die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl feierte am Sonntag einen 2:1-Sieg bei RB Leipzig und gleichzeitig die Zweitliga-Meisterschaft. Es ist der erste Aufstieg in die Bundesliga. Der erste Absteiger heißt VfR Aalen. Die Mannschaft unterlag zuhause gegen Heidenheim mit 2:4 und hat vor dem letzten Spieltag fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Allerdings ist der Verein gegen einen Zwei-Punkte-Abzug wegen eines wiederholten Verstoßes gegen eine Lizenzierungsauflage vor das Ständige Schiedsgericht gezogen. Diese Entscheidung steht noch aus.

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