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Neues vom Hamburger SV : 20 Millionen Soforthilfe von Kühne: HSV kann endlich Spieler kaufen

vom
Aus der Onlineredaktion

Für den HSV kann die Transferperiode nun beginnen. Der Aufsichtsrat hat die Fußfessel gelöst.

shz.de von
erstellt am 19.Jun.2017 | 12:04 Uhr

Hamburg | Neuzugänge gab es beim HSV in dieser Transferperiode bislang nur im Futur II. Als einziger deutscher Profi-Club wartet der Club noch auf einen ersten Kader-Neuling von außerhalb. Nun darf endlich von neuen Leistungsträgern geträumt werden. Nach übereinstimmenden Informationen Hamburger Medien und der Deutschen Presse-Agentur (dpa) hat der Aufsichtsrat nach einem Treffen mit Investor Klaus-Michael Kühne seine Transferbremse gelockert. Die Transfer-Gerüchteküche brodelt bereits.

Vorausgegangen war der neuen Entwicklung Kühnes Kritik am schleppenden Kader-Umbau. „Noch ist der HSV nicht so aufgestellt, wie wir uns das wünschen. Es müssen neue Spieler kommen“, sagte Kühne über die Hanseaten, die den Klassenverbleib in der abgelaufenen Saison erst am letzten Spieltag geschafft hatten.

Die Vorgabe, erst Profis verkaufen zu müssen, ehe neue Spieler geholt werden können, gilt in dieser Form nicht mehr. Dem Vernehmen nach stellt Kühne dem klammen Club eine Soforthilfe von 20 Millionen Euro für Transfers zur Verfügung. „Kühnes Angebot liegt seit Wochen auf dem Tisch. Die Unterstützung, die er uns erneut angeboten hat, tut uns gut und hilft uns bei unseren Transferbemühungen“, sagte Vorstandschef Heribert Bruchhagen der „Bild“-Zeitung.

Fest steht, dass der HSV den frischvermählten Stürmer Bobby Wood langfristig binden und Abwehrchef Kyriakos Papadopoulos (Bayer Leverkusen) fest verpflichten will. Der „Kicker“ berichtet, dass Bayer Leverkusen am Sonnabend ein konkretes Ablöse-Angebot für den seit der Rückrunde ausgeliehenen Griechen unterbreitet wurde – doch Leverkusen erwartet mehr.

Als weitere Zugänge sind Torwart Julian Pollersbeck (1. FC Kaiserslautern), Defensiv-Allrounder Havard Nordtveit (früher Mönchengladbach, jetzt West Ham United) und der frühere HSV-Stürmer André Hahn (Borussia Mönchengladbach) im Gespräch. Überdies gilt Marc-Oliver Kempf vom SC Freiburg Gerüchten zufolge als Kandidat für eine der zwei offenen Innenverteidigerstellen. Der Vertrag des 22-Jährigen, der wie Pollerbeck derzeit mit der U21-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Polen teilnimmt, läuft im Sommer 2018 aus. Von einem Interesse am erst 19-jährigen Abwehrhünen Ohis Felix Uduokhai von Zweitligaabsteiger 1860 München berichtet „Mopo.de“.

Als erste Verkaufskandidaten gelten die Topverdiener Pierre-Michel Lasogga und Aaron Hunt, da der HSV seinen Gehaltsetat von 56 auf rund 48 Millionen Euro senken will.

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