Weltcup-Auftakt in Innsbruck : Dreifach-Triumph der Rodlerinnen - Doppelsitzer durchwachsen

Beim Weltcup-Auftakt in Innsbruck vorn: Natalie Geisenberger im Eiskanal.  /APA
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Beim Weltcup-Auftakt in Innsbruck vorn: Natalie Geisenberger im Eiskanal.  /APA

Der Weltcup-Auftakt hat für die deutschen Rodlerinnen standesgemäß begonnen: Sie wiederholten in Innsbruck ihren Dreifacherfolg aus dem Vorjahr, bei den Doppelsitzern der Herren gab es einen zweiten Platz. Rund lief aber noch längst nicht alles.

shz.de von
24. November 2018, 16:30 Uhr

Innsbruck (dpa) Olympiasiegerin Natalie Geisenberger hat eine Woche nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft auch den Weltcup-Auftakt der Rodler in Innsbruck gewonnen.

Angeführt von der 30-Jährigen aus Miesbach, die ihren 44. Weltcup-Sieg feierte, dominierten die deutschen Damen wie im Vorjahr bei ihrem Dreifacherfolg - nur in anderer Besetzung. Statt Dajana Eitberger, wurde diesmal Julia Taubitz Zweite. «Sie hat zwei sehr gute Läufe gezeigt und damit wohl endgültig ihren Durchbruch geschafft. Wir werden noch viel von ihr hören», sagte Cheftrainer Norbert Loch.

Nach Streckenrekord im ersten Durchgang, musste Taubitz am Ende nur Geisenberger vorbeiziehen lassen. Tatjana Hüfner fuhr auf Rang drei. Das deutsche Ergebnis komplettierte die Olympiazweite Eitberger als Achte, wenngleich sie nach einem «katastrophalen ersten Lauf», wie sie sagte, und Rang 20 ein besseres Ergebnis verschenkte. «Mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang habe ich dann aber gezeigt, wo ich hingehöre», meinte Eitberger.

Durchwachsen war das Abschneiden der Männer im Doppelsitzer. Während Toni Eggert und Sascha Benecken sechs Wochen nach Eggerts Wadenbeinbruch ein eindrucksvolles Comeback auf Platz zwei hinter den Thomas Steu/Lorenz Koller aus Österreich gelang, verhinderten Fahrfehler für die Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt ein besseres Ergebnis als Rang sieben. Robin Geueke/David Gamm wurden Neunte. «Nach der Vorgeschichte freue ich mich für Eggert und Benecken, die beiden anderen Doppel leisteten sich aber zu viele Fahrfehler», sagte Trainer Loch.

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