Erster Tag im neuen Job : Dickes Auto, dicker Klunker: Große Maradona-Show in Weißrussland

Perfekt inszeniert: Diego Maradona bei seiner Vorstellung in Weißrussland. Foto: imago/ITAR-TASS
Perfekt inszeniert: Diego Maradona bei seiner Vorstellung in Weißrussland. Foto: imago/ITAR-TASS

Flug im Privatjet, Fahrt im Hummer: Diego Maradona hat zum Einstand beim Club Dinamo Brest auf den Putz gehauen.

shz.de von
17. Juli 2018, 09:07 Uhr

Brest | Die Fans von Dinamo Brest haben dem Argentinier Diego Maradona einen frenetischen Empfang bereitet. Bereits im Mai hatte die Fußball-Legende einen Dreijahresvertrag als Vorstandsvorsitzender unterzeichnet. Jetzt die offizielle Vorstellung.

Maradona reiste im Privatjet an, anschließend ging die große Show los. Der Weltmeister von 1980 fuhr in einem Protz-Auto an wartenden Fans vorbei und winkte aus dem Dachfenster des Gefährts.

Einen Vereinsschal von Dinamo Brest hat der neue Vorstandsvorsitzende schon einmal. Foto: imago/ITAR-TASS
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Einen Vereinsschal von Dinamo Brest hat der neue Vorstandsvorsitzende schon einmal. Foto: imago/ITAR-TASS

Auf einer Pressekonferenz wurde Maradona dann auch noch ganz offiziell vorgestellt. Natürlich nicht, ohne ein schickes Geschenk abzusahnen: Von seinem neuen Club gab es einen riesigen blauen Klunker, den sich Maradona direkt ansteckte.

Maradona freute sich sichtlich über sein neues Schmuckstück. Foto: imago/ITAR-TASS
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Maradona freute sich sichtlich über sein neues Schmuckstück. Foto: imago/ITAR-TASS

Maradona soll in seiner Funktion unter anderem auch für die Fußballstrategie des Vereins sowie die Nachwuchsakademie verantwortlich sein. In der weißrussischen Liga steht Dinamo Brest derzeit auf dem 6. Platz. Mit Maradona soll sich das in naher Zukunft verbessern. Vielleicht klappt das als Vorstandsvorsitzender besser, als als Trainer. In diesem Amt konnte der Argentinier bislang nicht überzeugen. Als Nationaltrainer seines Landes flog er bei der WM 2010 im Viertelfinale gegen Deutschland raus. Auf Clubebene war er zuletzt bei Al Fujairah in den Vereinigten Emiraten tätig, doch nachdem der Zweitligist keine Aufstiegschancen mehr hatte, trat Maradona zurück.

Bei der WM in Russland fiel der Ex-Stürmer durch seine Tribünen-Auftritte auf. Ausgelassen feiernd und tanzend zeigte sich Maradona dort nicht immer in bester Verfassung.

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