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Drei Siege : Deutsche Reiter dominieren den vorletzten CHIO-Tag

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Platz eins in der Dressur und Platz eins in der Vielseitigkeit: Die deutschen Reiter machten die Fans am vorletzten Tag des CHIO in Aachen glücklich.

Die deutschen Reiter haben die heimischen Fans am vorletzten Tag des CHIO in Aachen glücklich gemacht. Auch die Mannschaften in der Dressur und der Vielseitigkeit haben ihre Nationenpreise gewonnen.

Zwei Tage nach dem Erfolg der Springreiter setzten sich beide Teams beim CHIO klar durch. Dadurch stellen sich die Kader für die Europameisterschaften im August praktisch von alleine auf.

DRESSUR: Überlegen gewann das deutsche Dressur-Quartett den Nationenpreis. Nach Grand Prix und Special lag die Mannschaft um Isabell Werth aus Rheinberg klar vor den USA und Schweden. Eine Überraschung gab es in der Einzelwertung des Special. Die Prüfung gewann die US-Amerikanerin Laura Graves mit Verdades vor Werth, der mit Weihegold einige kleinere Fehler unterliefen. «Ich muss wohl noch ein bisschen Special üben», kommentierte die sechsmalige Olympiasiegerin. Die Plätze drei und sechs belegten Sönke Rothenberger aus Bad Homburg mit Cosmo und Dorothee Schneider aus Framersheim mit Sammy Davis Jr.

«Gar nicht so schlecht, sonst ist man sich zu sicher», kommentierte Bundestrainerin Monica Thodorescu mehrere kleine Fehler der deutschen Starter. Mit Blick auf die EM sagte sie: «Jetzt haben wir noch ein paar Wochen und können daran arbeiten.»

Das Streichergebnis im deutschen Team lieferte in beiden Teilen der Mannschaftswertung Hubertus Schmidt. Der Reiter aus Borchen-Etteln zeigte mit Imperio auch am Samstag eine enttäuschende Leistung und hat damit keine Chance, gemeinsam mit Werth, Rothenberger und Schneider bei der EM Ende August in Göteborg zu reiten. Den vierten Platz im Team soll Helen Langehanenberg (Billerbeck) mit Damsey erhalten.

VIELSEITIGKEIT: Zuvor hatte auch das deutsche Vielseitigkeits-Team gewonnen. Das Quartett um Olympiasieger Michael Jung mit seinem Pferd Sam setzte sich im abschließenden Geländeritt souverän durch. Auf Platz zwei kam Vorjahressieger Australien vor Schweden.

In der Einzelwertung gewann Ingrid Klimke aus Münster mit Hale Bob vor Jung mit Sam und dem Australier Shane Rose mit Qualified. «Es hat total Gaudi gemacht», sagte Klimke: «Das war ein gutes Aufwärmen für die EM».

Das EM-Team stellt sich fast von alleine auf. Neben Klimke mit Hale Bob und Jung mit Rocana sollen Bettina Hoy (Rheine) mit Seigneur Medicott und Julia Krajweski (Warendorf) mit Samourai im August in Sztregom reiten.

SPRINGEN: Den Sieg im wichtigsten Springen des vorletzten CHIO-Tages sicherte sich Christian Ahlmann. Der Springreiter aus Marl setzte sich im Springen mit Siegerrunde im Sattel von Caribis durch. Mit dem schnellsten Ritt der zweiten Runde siegte der 42-Jährige vor dem Schweizer Steve Guerdat mit Ulysse. «Ich bin großes Risiko geritten», sagte der Sieger: «Das war meine letzte Chance hier.» Für den Großen Preis am Sonntag hatte Ahlmann die Qualifikation verpasst.

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erstellt am 22.Jul.2017 | 17:54 Uhr

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