Real-Verteidiger : Sergio Ramos stichelt gegen Jürgen Klopp

Sergio Ramos mangelt es nicht an Selbstbewusstsein. Foto:imago/AFLOSPORT
Sergio Ramos mangelt es nicht an Selbstbewusstsein. Foto:imago/AFLOSPORT

Nach der Kritik des Liverpool-Trainers am Kapitän von Real Madrid wehrt sich dieser mit großspurigen Worten.

shz.de von
15. August 2018, 07:51 Uhr

Tallin | Auch knapp drei Monate später erhitzt das Champions-League-Finale zwischen Real Madrid und dem FC Liverpool (3:1) noch die Gemüter. Sergio Ramos' rüdes Einsteigen gegen Liverpools Angreifer Mo Salah spielt dabei die Hauptrolle: Erst vor kurzem hatte Liverpool-Coach Jürgen Klopp rückblickend davon gesprochen, das Verhalten des spanischen Abwehrspielers sei "rücksichtslos und brutal gewesen".

Auf der Pressekonferenz vor dem Supercup-Finale am Mittwoch in Tallin gegen Atletico Madrid (21 Uhr) bezog der 32-Jährige nun zu den Anschuldigungen Stellung - und konnte sich dabei einen Seitenhieb in Richtung Klopp nicht verkneifen. "Es war nicht meine Absicht, Mohamed Salah festzuhalten, doch er hat meine Hand zuerst gepackt", erklärte Ramos seine Aktion, die seinerzeit beim Stand von 0:0 zur Auswechslung des Liverpooler Superstars geführt hatte. "Klopp wird damit wohl erklären wollen, warum sie das Finale nicht gewonnen haben – es ist aber auch nicht das erste Finale, das er nicht gewonnen hat."

Ein mehr oder weniger subtiler Verweis darauf also, dass Klopp die letzten sechs Endspiele, die er mit seinen Mannschaften Borussia Dortmund und FC Liverpool erreichte, allesamt verlor - zwei Mal davon im Champions-League-Finale.

Gönnerhaft fügte Ramos hinterher noch an: "Aber alles gut. Ich habe bei der Wahl zum besten Trainer jedenfalls für ihn gestimmt, damit er sich ein bisschen beruhigen kann."


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