Sieg in letzter Minute : RB Leipzig vermeidet Europa-League-Desaster

RB Leipzig erreichte mit Ach und Krach die Europa League. Foto: Jan Woitas/dpa
RB Leipzig erreichte mit Ach und Krach die Europa League. Foto: Jan Woitas/dpa

Die Sachsen stehen gegen Luhansk kurz vor dem Aus, doch dann trifft Forsberg per Handelfmeter in der 90. Minute.

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30. August 2018, 21:38 Uhr

Leipzig | Bundesligist RB Leipzig hat mit viel Mühe die Gruppenphase der Europa League erreicht. Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick setzte sich am Donnerstagabend im Playoff-Rückspiel gegen FK Sorja Luhansk in letzter Minute mit 3:2 (1:1) durch. Im Hinspiel in der Ukraine vor einer Woche hatten die Sachsen ein 0:0 geholt. Vor rund 18 000 Zuschauern in der Red-Bull-Arena markierten Nationalstürmer Timo Werner (7.), Jean-Kevin Augustin (69.) und Emil Forsberg per Handelfmeter (90.) die Tore für den Gastgeber. Für die Ukrainer waren Rafael (35.) und Artem Gordijenko (48.) erfolgreich.

"Ich war mir zu 100 Prozent sicher, dass ich den Elfmeter verwandle", sagte froh gestimmt der Siegtorschütze Forsberg. Er setzte sich gegen Kollege Timo Werner durch, der ebenfalls vom Punkt angetreten wäre. Forsberg betonte: "Wir sind alle sehr erleichtert. Es war schwer für uns heute, aber wir spielen wieder Europa League. Das tut uns, dem Verein gut." Kapitän Willi Orban meinte: "Es war ein ganz wichtiger Sieg für die ganze Saison und wichtig für die Mentalität."



Für die Auslosung am Freitag (13 Uhr/DAZN und uefa.com) hoffen die Leipziger nun auf Losglück, damit sie weiter kommen als in der Vorsaison. Da war RB im Viertelfinale am späteren Europa-League-Finalisten Olympique Marseille gescheitert. Aus deutscher Sicht sind noch Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen dabei.

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